SPÖ Presseaussendung zur Zeller Hochbrücke
WAIDHOFEN/YBBS. In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde die Generalsanierung der Zeller Hochbrücke beschlossen. Hier die Presseaussendung der SPÖ zu diesem Thema:

Die Sanierung der Zeller Hochbrücke ist unbedingt notwendig. Die Sanierung wurde aber von 2014 auf 2015 und dann auf 2016 verschoben. In dieser Zeit verschlechterte sich das Schadensbild dieser Brücke und die Kosten der Sanierung stiegen von den vorgesehenen 295.000 Euro auf 431.000 Euro. Diese Vorgehensweise erinnert an die beim Schlosssteg. Auch dort wurde die Sanierung solange aufgeschoben bis der Steg rettungslos verloren und ein Schaden von rund 800.000 Euro entstanden war. „Wir halten das Sparen bei wirklich notwendigen Investitionen der Stadt für kontraproduktiv!“ so Vizebürgermeister Martin Reifecker, „die Zeller Hochbrücke kostet uns jetzt 46 prozent mehr als 2014! Bezahlen müssen diesen Irrsinn die Waidhofner!“
Nach der letzten periodischen Brückenprüfung im Jahr 2013 wurden durch den prüfenden Ziviltechniker unbedingt erforderliche Sanierungsmaßnahmen aus Gründen der Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit festgestellt, die unmittelbar durchzuführen sind, damit der Verkehr über die denkmalgeschützte Zeller Hochbrücke weiterhin fließen kann.
Nur 2014 wurde dies aus finanztechnischen Gründen nicht durchgeführt. Es fehlte das Geld und die Sanierung wurde auf 2015 verschoben. Auf Grund der Grabarbeiten in der Wienerstraße (Wasser und Kanal) und Errichtung des Schlossstegs wurde diese überfällige Sanierung noch weiter verschoben, auf 2016. Geld wäre ja auch nicht vorhanden gewesen. 2016 steht nun die überfällige Sanierung an.
Nur, das vom prüfenden Ziviltechniker Schweighofer im Jahr 2015 aufgenommene Schadensbild der Brücke, weist eine erhebliche Verschlechterung gegenüber der letzten Prüfung aus dem Jahr 2013 auf. Dies führt nun auch dazu, dass an Stelle der geplanten Baukosten von 295.000 Euro nun rund 431.000 Euro notwendig sind. Damit sind jetzt um etwa 136.000 Euro mehr an Kosten fällig. Das Bauamt unserer Stadt weist wiederum darauf hin, dass bei einem weiteren Zuwarten der Sanierung die anfallenden Kosten, bedingt durch ein fortschreitendes Schadensbild, weiter steigen würden und die Brücke auch bald nicht mehr für den Verkehr benutzbar sein würde.
„Diese Vorgehensweise erinnert frappierend an die Vorgehensweise beim Schlosssteg. Auch dort wurde die Sanierung solange aufgeschoben bis der Steg rettungslos verloren war und um 800.000,- € neu errichtet werden musste. Wir schieben immer wieder notwendige Sanierungen auf Jahre hinaus. Für uns ist dies der falsche Weg“ so Vizebürgermeister Martin Reifecker.
„Die SPÖ hält das Sparen bei wirklich notwendigen Investitionen der Stadt für kontraproduktiv. Wir müssen den „Ordentlichen Haushalt“ in Ordnung bringen. Was helfen uns geringe Einsparungen bei Investitionen - wenn wir für unsere laufenden Ausgaben (ohne die Investitionen) Abgänge von zwei Millionen Euro und mehr haben, die wir über Kreditaufnahmen ausgleichen müssen. Die Verluste im „Ordentlichen Haushalt“ gehen uns für notwendige Investitionen ab. Investitionen sind notwendig, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten und die Arbeitsplätze in der Region zu sichern. Sie erhöhen letztendlich die Kommunalsteuereinnahmen der Gemeinde“ betont besonders Gemeinderat Erich Leonhartsberger.


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