Identität und Mehrwert stärken
YBBSTAL. Nach zahlreichen Gesprächen ist nun auch die Marktgemeinde Kematen/Ybbs Mitgliedsgemeinde der „Kleinregion Ybbstal“ und vervollständigt ebendiese.

Werner Krammer, Kleinregionssprecher seit 2015: „Die Stadt braucht auch die umliegenden Gemeinden, um zu funktionieren. Darum freuen wir uns über den neuen Kooperationspartner. Mit Kematen/Ybbs ist nun die Kleinregion Ybbstal vollständig.“ „Bei Entscheidungen für die Zukunft ist immer Weitblick gefordert“, so die Kematner Bürger-meisterin Juliana Günther. „Die Kooperation bietet die Chance, gegenseitig voneinander zu profitieren.“ Ziel der Kleinregion ist es, regionale Projekte gemeindeübergreifend umzusetzen, das Bürgerservice durch Zusammenarbeit zu verbessern und raumplanerische Vorhaben aufeinander abzustimmen. „Wir wollen den Ybbstalradweg bis Kematen weiterführen und so den Lückenschluss zum Mostviertler Radweg bilden“, sagt Günther. Weitere aktuelle Themen werden bei quartalsweisen Sitzungen der Bürgermeister und ihrer Amtsleiter besprochen sowie Erfahrungen ausgetauscht. Als Schwerpunkte gelten Raumentwicklung, Gesundheit und Soziales sowie Natur und Umwelt. Unterstützt und beraten wird die Plattform von der NÖ.Regional.GmbH. Ansprechpartnerin für das Ybbstal ist die NÖ.Regional-Betreuerin Birgit Weichinger.
Kleinregion Ybbstal
Gegründet wurde sie 1993 mit dem Ziel Gemeinden zu vernetzen und über Zusammenarbeit die Identität und den Mehrwert der Region zu stärken. Mit dem neuen Mitglied Kematen/Ybbs besteht die Kleinregion nun aus der Stadt Waidhofen und den acht Gemeinden Allhartsberg, Sonntagberg, Ybbsitz, Opponitz, Hollenstein/Ybbs, St. Georgen/Reith, Göstling und Lunz. In Planung ist ein Fachsymposium zum Thema „Wohnen im Ybbstal“, wofür derzeit das Rahmenprogramm erarbeitet wird.


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