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Nach der Festzeit: Nicht passenden Geschenken eine zweite Chance geben und

Karin Novak, 02.01.2019 11:49

YBBSTAL. Die Weihnachtsfeiertage sind bereits vorbei, die Geschenke wurden gekauft und manchmal war nicht das passende dabei. Oftmals sind Umtausch oder Rücknahme nicht mehr möglich oder zu  umständlich.  ÖVP-LAbg.  Bgm.  Anton  Kasser,  Präsident  des  Vereins  „die  NÖ  Umweltverbände“, und  ÖVP-LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf weisen deshalb gemeinsam auf eine Alternative hin: „Einfach ein paar Fotos machen und auf die Plattform www.sogutwieNEU.at stellen. So muss man nichts wegschmeißen!“ 

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (l.) und LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins „die NÖ Umweltverbände“, bei der Präsentation der #TRENNSETTER Kampagne (Foto: NLK Filzwieser)

Die NÖ Umweltverbände und das Land Niederösterreich haben die Onlineplattform im Jahr 2013 ins Leben gerufen. Sie  ist ein attraktives und regionales Angebot, das kurze Transportwege ermöglicht. Reinklicken und Schmökern lohnt sich. Pernkopf unterstreicht: „Wir geben damit noch gebrauchsfähigen Gegenständen eine zweite Chance. Gerade nach der Weihnachtszeit ist das eine abfallarme Möglichkeit, die bereits mehr als 9.000 registrierte Nutzer in  Anspruch nehmen.“ Kasser und Pernkopf erklären weiter: „Vermeiden, Wiederverwenden, getrenntes Sammeln und Recyceln: Das ist die richtige Reihenfolge für den Umgang mit Abfall. Dieser soll gar nicht erst anfallen, denn das schont die Umwelt am meisten. Altstoffe können wichtige Rohstoffquellen sein und sparen damit wertvolle Ressourcen ein.“ 

Zwei Millionen Aufrufe und 9.000 Einträge online: sogutwieneu.at

Mit über zwei Millionen Aufrufen seit Bestehen der Plattform und über 350 Tonnen an gebrauchsfähigen Gütern, die  über die Plattform vermittelt wurden, ist sogutwieneu.at ein attraktives Angebot für alle Niederösterreicher.  „Wir  retten eine Vielzahl an Gegenständen vor dem Wegwerfen. Rund 9.000 Einträge sind online. Einfach und schnell geht es zum Verkauf oder Tausch: vom Wohnzimmersofa  über  den  DVD-Player bis hin zum Rasenmäher, auf der Website kann alles angeboten werden, was daheim nicht mehr Platz hat, aber noch zu gebrauchen ist. Hauptsache es landet nicht unnötig im Müll!“, macht Kasser auf die Möglichkeiten aufmerksam.

Richtige Christbaumentsorgung: Tipps für mehr als ein halbe Million Christbäume in NÖ

Kasser und Pernkopf weisen zudem auf einen Brauch hin, bei dem die kommunale Abfallwirtschaft eine wichtige Rolle spielt. Am Tag der „Heiligen drei  Könige“ ist es Tradition, den Christbaum zu entsorgen. In Niederösterreichs  Haushalten findet man jährlich rund 535.000 Christbäume, das entspricht über 9.000 Tonnen. Pernkopf  argumentiert: „Wir sollten den Baum so zurückgegeben, wie ihn die Natur gemacht hat. Alte Christbäume werden in der Regel kompostiert. Dafür ist es erforderlich alle Kugeln, Lametta und Zucklern zu entfernen. Nur so entsorgt man  richtig und verantwortungsvoll.“ Anton Kasser erklärt abschießend:  „Die Entsorgung der Bäume wird in Niederösterreichs Gemeinden unterschiedlich gehandhabt. Es gibt entweder Sammelplätze, an denen die Christbäume abgegeben werden können, oder der Baum wird von Mitarbeitern der Gemeinde oder des Verbandes von zuhause abgeholt.“

Über die NÖ Umweltverbände

Der Verein „die  Niederösterreichischen  Umweltverbände“ ist der freiwillige Zusammenschluss der NÖ  Umweltverbände, Städte, Statutarstädte und dem Land Niederösterreich auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft. Er wurde 1993 als „Niederösterreichischer Abfallwirtschaftsverein“ gegründet. Von den 573 niederösterreichischen Gemeinden sind 559 vertreten.


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