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Nano trench: Eine Waidhofner Erfindung, die sicher, umweltschonend und kostengünstig ist

Tips Logo  Anzeige, 29.01.2019 14:14

WAIDHOFEN/YBBS. Mit der von Jan-Michael und Alois Pichler und deren Team entwickelten Technologie Nano Trench konnten in ganz Österreich und darüber hinaus schon über 100 Gemeinden rasch und kostengünstig an das Glasfasernetz angebunden werden.

Jan-Michael Pichler präsentiert die Nano-Trench-Technologie.
  1 / 4   Jan-Michael Pichler präsentiert die Nano-Trench-Technologie.

So ist das in Waidhofen ansässige Unternehmen verlässlicher Partner für Gemeinden und Unternehmen wie A1 Telekom, T-Mobile, LiWest, EnergieAG, Vodafone, Kabelplus und viele mehr. Die Nano-Trench-Technologie ermöglicht es, in einem Arbeitsgang nicht nur einfacher, umweltfreundlicher und bis zu zwanzigmal schneller als bei herkömmlichen Bauweisen, sondern vor allem um rund 50 Prozent günstiger Glasfaserverrohrungen in den befestigten Oberflächen wie Asphaltstraßen zu verlegen. Mit Nano-Trench wurde damit eine Baumethode entwickelt, die alle Anforderungen von Anbietern, Betreibern, Straßenerhaltern und Endnutzern gleichermaßen abdeckt.

Die Funktionsweise von Nano-Trench

Die Methode Nano-Trench funktioniert folgendermaßen: durch einen mindestens acht Zentimeter tiefen Stufenschnitt werden zunächst Fugen im Asphalt herausgeschnitten. In diese Fugen rollt eine eigens dafür gebaute Maschine die Glasfaserrohre hinein. Die Fugen werden dann mit Epoxidharz verfüllt und geglättet – alles in einem Schritt. Und das alles bei nur sehr geringer Verkehrsbeeinträchtigung. Und ein weiterer wichtiger Aspekt kommt dazu, nämlich keine Überraschungen bei den Baukosten, da die Nano-Trench-Technologie zu 100 Prozent kalkulierbar ist. Dazu kommt noch der ökologische Aspekt mit einer über 90-prozentigen CO2-Einsparung im Vergleich zur herkömmlichen Verlegung. Drei Geschäftspartner antworten, was sie von dieser Technologie halten.

Meinungen aus der Praxis

Gerhard Haidvogel, Geschäftsführer der Kabelplus GmbH: „Kabelplus hat beim großflächigen FTTH Ausbau in Waidhofen/Ybbs überwiegend das sogenannte Nano-Trench Verfahren eingesetzt und berichtet: „Dieses stellt für uns eine neue innovative Methode dar, bei der die Verlegung der Glasfaser und die Verfüllung der Minikünette in einem Arbeitsschritt erfolgt. Dies ist ein äußerst schnelles, effizientes und wirtschaftliches Verfahren welches durch die in Waidhofen/Ybbs ansässige Österreichische Glasfaser Verlegungsges.m.b.H. umgesetzt wird. Die dadurch entstehende lokale Wertschöpfung stellt einen zusätzlichen Erfolg für das Projekt dar. Die bisher finalisierten Ausbauten sind wie geplant abgelaufen – rasch, exakt und mit sehr geringer Beeinflussung des Verkehrs.“

„Waidhofen ist Glasfaser-Pilotregion. In weniger als drei Jahren wird Waidhofen flächendeckend mit Breitband-Internet versorgt sein. Dank der Nano-Trench-Technologie können wir in vielen Teilen Waidhofens, besonders im städtischen Bereich, ohne gröbere Baumaßnahmen und mit vergleichsweise geringen Verkehrsbehinderungen Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze verlegen. Jan Michael und Alois Pichler sind mit ihrer Technologie ein starker Partner für die Infrastruktur der Zukunft in der Stadt“, zeigt sich Waidhofens Bürgermeister Werner Krammer von der Technologie begeistert.

„Ich bin von der Nano-Trench-Methode komplett überzeugt, denn alleine die wesentlich geringeren Kosten sprechen für sich. Als betroffener Anrainer hat mich aber vor allem die kurze Bauphase begeistert. In Waidhofen wurden beide Technologien eingesetzt und der Unterschied in der Beeinträchtigung von Anrainern und Verkehr war enorm. Die Belastung der Anrainer durch ewig lange Baustellen hat es bei der Nano-Trench-Technologie nicht gegeben“, merkt Harald Rebhandl, Direktor der HTL Waidhofen abschließend zum Thema an. 


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