Wenn es um‘s Fressen geht kennt Igel „Hansi“ keine Gnade
WAIZENKIRCHEN. Große Freude haben Josef und Kathi Pointinger aus Waizenkirchen mit ihrem Igel Hansi, der wie eine treue Seele auch im heurigen Winter wieder in seinem ehemaligen Zuhause vorbeischaute. Dabei bringt er immer wieder auch Freunde mit.

Mit lediglich 300 Gramm Gewicht lief im Herbst 2018 ein Igel ins Vorhaus von Familie Pointinger, um dort nach einer Bleibe für den Winter Ausschau zu halten. Dies war die richtige Entscheidung, denn hier wurde Hansi, wie er später von der Familie genannt wurde, aufgepäppelt und im Frühjahr wieder in die Natur entlassen. Sein Zuhause auf Zeit vergaß er nie und kehrt seither immer wieder zum Igelhäuschen zurück, wo er einst seinen Winterschlaf hielt, meist nimmt er dabei mehrere Igelfreunde mit, mit denen er sich das Igel-Futter, das Kathi Pointinger noch immer täglich zum Häuschen bringt, schmecken lässt.
Hansi ist der Chef
Aber Hansi ist dabei der Chef und das lässt er auch raushängen. Zuerst frisst er sich im Häuschen satt, erst danach dürfen seine Kameraden ran. Wenn es ums Fressen geht, kennen auch Igel keine Gnade, wie Josef Pointinger beobachten konnte: „Es ist sehenswert was sich unter den Igeln abspielt, auch kleine Raufereien haben wir schon gesehen. Es gab aber keine Verletzten, die Igeln rollen sich vorher zusammen“. Und Pointinger weiter: „Es ist wirklich eine Freude, wenn wir täglich abends vom Esszimmerfenster oder im Freien beim Igelhäuschen sind und die Igeln beobachten können“.


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