Moderne Pädagogik: „Bei den Kindern muss man ein Feuer entfachen“
WALDING. Mathematik, Deutsch und Geografie sind für Schüler eine mehr oder weniger geschätzte Notwendigkeit. Doch Schule kann mit engagierten Lehrer, Eltern und Außenstehende viel mehr sein als trockener Unterricht. Das bewies die Volksschule Walding mit ihrem Projekt Schatzsuche.

Walding, 9 Uhr. Irgendwie sieht es am Geländer der Volksschule aus, wie zurzeit des amerikanischen Goldrausches. Hier wird nach Edelsteinen gesucht, die Erde mit einem Metalldetektor untersucht, eine eigene Börse tauscht die gefundenen Schätze gegen Schmuck um und im Schatten werden eigenen Münzen geprägt. „Bei den Kindern muss man ein Feuer entfachen und wir denken, dass gelingt uns mit Projekten wie diesem hervorragend“, erklären der Direktor der Schule Klaus Haider und der Bürgermeister von Walding, Hans Plakolm übereinstimmend. Möglichgemacht hat die Schatzsuche unter anderem Thomas Pesendorfer, ehemaliger Chefmünzpräger der Münze Österreich, der den Schulverantwortlichen mit seinem fachlichen Wissen unterstützte. „Ich freue mich, dass an unsere Volksschule ein Musterbeispiel an moderner Pädagogik stattfand, dass den Kindern viel Spaß machte“, erklärt Bügermeister Plakolm


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