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REGION STEYR-KIRCHDORF. Der Einsatzabschnitt Tunnel Grünburg liegt genau an der Bezirksgrenze zwischen Steyr-Land und Kirchdorf. Dadurch müssen auch die Einsatzorganisationen bezirksübergreifend zusammenarbeiten.

Fotos: FF St. Nikola
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Nach dem Einsatz im November 2017 – ein Lkw hatte im Tunnel gebrannt – machten sich die beteiligten Feuerwehren auf Grund dieser Einsatzerfahrung Gedanken, wie die Ausbildung für solche Einsatzfälle aussehen soll.Da die Ausbildung der Führungskräfte durch Planspiele betreffend der richtigen Tunnel-Taktik schon im Laufen war, schlossen sich mehrere Kameraden rund um Dieter Pichler zusammen und stellten eine Tunnel-Grundausbildung für die Atemschutzträger auf die Beine, die bezirksübergreifend acht Feuerwehren umfasste. Diese Ausbildung wurde in Waldneukirchen und St. Nikola durchgeführt und startete mit zwei Theorie-Abenden.

76 Teilnehmer

„Insgesamt 76 Kameraden wurden über Themen wie Baukunde, Taktik, Lüftung und Atemschutz im Tunnel geschult“, erzählt Pichler. An zwei weiteren Praxis-Terminen wurden der „kämpfenden“ Mannschaft (Atemschutzträger) die Handgriffe und Aufgaben im Tunnel beigebracht – ein wichtiger Punkt dabei ist auch die richtige Kommunikation mit Funkgeräten im Tunneleinsatz. Am letzten Tag der Ausbildung wurden diese Handgriffe unter realen Einsatzbedingungen – mit Atemschutzgeräten, Trübsichtscheiben und in verdunkelter Umgebung – geübt. „Das hatte zur Folge, dass sich die erlernten Handgriffe um einiges schwieriger umsetzen ließen als man dachte. Auch ein Planspiel in vereinfachter Form wurde durchgeführt, um zu zeigen, welche Problematiken im Tunnel bei schlechter Kommunikation entstehen können“, so Pichler.


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