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WALDNEUKIRCHEN. Ein Fahrzeugbrand aus dem Sommer 2018 ist nun endgültig geklärt. Das Auto wurde damals von zwei Komplizen des 19-jährigen Fahrzeugbesitzers angezündet. Plan war, eine Versicherungssumme in Höhe von 25.000 Euro zu kassieren.

Symbolfoto: Wodicka
Symbolfoto: Wodicka

Kurz vor Mitternacht am 21. Juli 2018 brannte der Wagen in Waldneukirchen. Schon damals hatte einiges auf Brandstiftung hingedeutet, so die Ermittler der Polizeiinspektion Sierning. Auch ein Sachverständiger bestätigte die Theorie. Mehr als acht Monate später ist der spektakuläre Fall nun endgültig geklärt, alle Beteiligten legten umfassende Geständnisse ab.

Versicherungsbetrug geplant

Ein 19-jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf hatte sich sein Auto mit Hilfe eines Kredites finanziert, kurze Zeit später war eine Reparatur mit Kosten von 6.000 Euro fällig. Dieses Geld hatte der Mann nicht, weshalb er mit Hilfe von zwei Komplizen (18 und 21) einen Versicherungsbetrug plante, der 25.000 Euro einbringen hätte sollen. Der 18-Jährige schlug eine Fensterscheibe beim Wagen ein, der 21-Jährige goss Benzin über den Beifahrersitz und steckte das Auto in Brand.

Suchtgift und Pyrotechnik

In der Wohnung des 21-Jährigen - er wohnt im Bezirk Steyr-Land - wurde nicht nur Suchtgift gefunden, sondern auch 920 Stück pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Im Auto des jungen Mannes befanden sich eine geladene Gaspistole und ein Pfefferspray.


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