Wallerner hilft in Afrika dabei, Menschen mit Strom zu versorgen
WALLERN. Nur rund ein Drittel der elf Millionen Einwohner Benins, gelegen zwischen Togo und Nigeria, hat Zugang zu elektrischen Strom. Als Experte für erneuerbare Energie wurde Christian Neuwirth von der Agentur für Entwicklungszusammenarbeit des Außenministeriums (ADA) nach Afrika entsandt, um den Grundstein für eine mehrjährige Zusammenarbeit zu legen.

Benin befindet sich im Sonnengürtel der Erde. Die Nutzung erneuerbarer Energien biete laut Neuwirth große Entwicklungspotenziale. Nach positiver Evaluierung soll es in weiterer Folge zu einer mehrjährigen Zusammenarbeit kommen. „Hilfe zur Selbsthilfe“, ist hier ein Motto, das die ADA verfolgt. Neben Neuwirth wurde als weiterer Experte Christoph Zinganell aus Wien nach Benin geschickt. Sie waren in verschiedenen Teilen des westafrikanischen Landes unterwegs. Der Höhepunkt der Arbeitsreise war ein Besuch bei dem Energieminister von Benin, Dona Jean Claude Houssou.
Pfahldorf ohne Strom
Besonders beeindruckend war für die beiden Energieexperten das Pfahlbaudorf Ganviè mit 20.000 Einwohnern. Der Ort ist nur mit einer halbstündigen Bootsfahrt erreichbar. „Es ist faszinierend, wie dieses Dorf den Umweltbedingungen trotzt“, so Christian Neuwirth nach dem Besuch. Christoph Zinganell war ebenso vom Willen der Zusammenarbeit – seitens den Entscheidungsträgern in Benin – beeindruckt. „Wir wollen nun zunächst die Machbarkeitsstudie ausarbeiten, sehen aber einer weiteren Zusammenarbeit positiv entgegen“ so die beiden nach ihrer Rückkehr.


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