Imkerschule Warth als "Imker des Jahres 2018" ausgezeichnet
Die Imkerschule Warth wurde bei der Ab-Hof-Messe in Wieselburg zum „Imker des Jahres 2018“ für ihren Blütenhonig, Waldhonig und Lindenblütenhonig gekürt.

„Die Imkerschule Warth leistet nicht nur bei der Ausbildung der neuen Imker wertvolle Bildungsarbeit, sondern liegt auch mit ihrem selbst erzeugten Honig österreichweit an der Spitze. Dies besitzt eine große Vorbildwirkung für die praktizierenden Imker, die mit ihren Bienenvölkern für eine flächendeckende Bestäubung der heimischen Kulturpflanzen sorgen und damit unverzichtbare Partner der Landwirtschaft sind“, so LH-Stv. Stephan Pernkopf (ÖVP).
Für die Preisvergabe wurden die besten drei Produkte bewertet, wobei die beiden Kategorien Blütenhonig und Waldhonig verpflichtend sind. Neben der Auszeichnung erhält der Imker des Jahres auch einen Geldpreis in der Höhe von 750 Euro.
Österreichweite Beteiligung
„Unser Honig wurde auch mit sieben Gold- und zwei Silbermedaillen prämiert, worüber wir uns sehr freuen. Aber die Auszeichnung zum „Imker des Jahres“ ist die Krönung für die harte Qualitätsarbeit an der Imkerschule. Denn der Bewerb fand unter österreichweiter Beteiligung statt und dementsprechend stark waren die Konkurrenz sowie die Anforderungen“, betont Karl Stückler, Leiter der Imkerschule Warth.
180 Bienenvölker
Für die höchste Auszeichnung in der Imkerei sind die beiden Imkermeister Wolfgang Oberrisser und Alois Spanblöchl verantwortlich, denn sie betreuen die rund 180 Bienenvölker der Imkerschule Warth. „Der Erfolg bei der Honigerzeugung beginnt schon mit der passenden Wahl des Standortes der Bienenvölker. Dabei ist auf ein möglichst großes Angebot an Nektar und Honigtau zu achten, das in der Fachsprache „Tracht“ genannt wird. Dann gilt es die Bienen über die gesamte Saison fachgerecht zu betreuen, damit man möglichen Schädlingen sofort vorbeugen kann“, informieren die IMkermeister Wolfgang Oberrisser und Alois Spanblöchl.
„Die abschließende Wahl des richtigen Erntezeitpunktes erfordert sehr viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Denn es dürfen nur voll verdeckelte Waben entnommen werden, um auch wirklich reifen Honig zu ernten. Und abschließend muss bei der Schleuderung der Waben hygienisch einwandfrei gearbeitet werden, damit Qualitätshonig erzeugt wird“, so die beiden Imkermeister.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden