Zerbrechliche Schönheit im Weihnachtsmuseum Harrachstal
WEITERSFELDEN. Der Advent rückt näher – und damit auch die Hochsaison im Weihnachtsmuseum Harrachstal. Franziska Winder hat auch heuer wieder keine Mühen gescheut, um eine attraktive Sonderausstellung zu gestalten. Sie widmet sich heuer fragilen Kostbarkeiten des 20. Jahrhunderts aus Österreich. Der Eintritt ist frei.

In ihrer kleinen, feinen Schau zeigt die Museumsbetreiberin einen Querschnitt österreichischer Zierkeramik. Besonders Augenmerkt legt sie dabei auf eine Zusammenschau von Objekten aus dem ländlichen und dem städtischen Raum. „Die Figuren geben Zeugnis vom Geschmack der jeweiligen Käuferschicht in der Stadt und auf dem Land zu verschiedenen Epochen des vergangenen Jahrhunderts“, macht Winder Lust auf den Besuch der Sonderausstellung.
Tänzerinnen, Trachtenkinder und Biedermeier-Pärchen
Da tanzen gertenschlanke Damen im Porzellan-Kleid, da flüstert ein Dirndl einem Lederhosen-Buben etwas zu, und dort geht ein Biedermeier-Herr mit seiner Dame zum sonntäglichen Spaziergang aus. Von Augarten bis Linzer Keramik Zu sehen sind in Harrachstal unter anderem Werke der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, die 1923 gegründet wurde. Auch der bekannten Künstler Franz von Zülow sorgte bei Augarten für bemerkenswerte Entwürfe.
Von Augarten bis Linzer Keramik
Vertreten sind auch Exponate der Wiener Keramikmanufaktur Goldscheider, der Firma Keramos sowie Gmundner, Wienerberger und Radstädter Keramik. Objekte aus der Wilhelmsburger, Wachauer, St. Peter/Freistadt, St. Peter/Graz, Liezen- Scheibbser und Linzer Keramik runden die Schau ab.


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