Love & Peace im Museum Alte Textilfabrik
WEITRA. Am Dienstag, 1. Mai öffnet das Museum Alte Textilfabrik seine Türen zum Saisonbeginn 2018. Im Zentrum heuer steht die Sonderausstellung „Love & Peace“.

Das Museum Alte Textilfabrik in Weitra widmet sich heuer mit seiner Sonderausstellung „Love & Peace - Die Welt trägt Blume“ den gesellschaftlichen Umbrüchen und der Mode der 1960er Jahre.
Die berühmten 1960er Jahre
„Wir müssen unweigerlich schmunzeln, wenn wir uns die Modezeitschriften von 1968 ansehen. Miniröcke, Strickkleider, bunte Stoffe mit großen Mustern. Vieles kommt uns heute skurril vor, vieles aber erstaunlich aktuell und gegenwärtig. Die Rebellion einer jungen Generation gegen die biedere Welt der Eltern drückte sich vor 50 Jahren vor allem in der Musik und in der Mode aus. In unserem Museum wollen wir die Mode in ihren gesellschaftlichen Zusammenhang stellen und die damalige Aufbruchstimmung wieder spürbar machen. Visionen einer friedlichen Welt die von der Liebe bestimmt ist, sind wohl auch heute angesagt“, meint Museumsleiterin Brigitte Temper-Samhaber, die sich auf die Einrichtung der Ausstellung und auf zahlreichen Besuch freut.
Lebendiger Ort
„Das Museum Alte Textilfabrik ist nach mehreren Jahren Dornröschenschlaf wieder ein lebendiger Ort geworden, wie die steigenden Besucherzahlen und die vielen Aktivitäten zeigen. Die Gemeinde unterstützt es gerne, weil gerade die Textilgeschichte in unserer Region von zentraler Bedeutung ist. Die 60er Jahre interessieren mich auch persönlich, obwohl ich sie nicht selbst erlebt habe. Vielleicht finde ich im Kleiderschrank meiner Mutter auch noch etwas…“ meint Vizebürgermeisterin und Kulturstadträtin Petra Zimmermann-Moser (ÖVP).
Viel Vorbereitung
Bis zur Eröffnung im Mai steht noch jede Menge Arbeit bevor, denn neben der Sonderausstellung soll auch die Neugestaltung des gesamten Museums wieder einen großen Schritt vorankommen. Dabei werden in den oberen Ausstellungräumlichkeiten Einbauten entfernt, der Raum wieder heller und die Ausstellung klarer und zeitgemäßer gestaltet.
Kinder und Jugendliche
Besondere Aufmerksamkeit wird auf Kinder und Jugendlichen gelegt, die Kooperation mit Schulen angestrebt. Das Museum soll eine wichtige Ergänzung des Werk-, Geografie- und Sozialkundeunterricht bilden können. Öffnungszeiten ab 1. Mai sind jeden Freitag von 13 bis 18 Uhr, Sa., So. und Feiertag von 10 bis 18 Uhr. Infotelefon: 0664/4559591.


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