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Raubüberfall erfunden: 22-Jähriger verwickelte sich bei Einvernahme in Widersprüche

Bettina Krauskopf, 06.10.2018 09:01

WELS. Ein Raubüberfall auf einen 22-jährigen Tiroler am 5. Oktober um 20.15 Uhr in Wels stellte sich als Erfindung des vermeintlichen Opfers heraus.

Bei der Einvernahme machte der 22-Jährige absolut widersprüchliche Aussagen. Symbolfoto: Weihbold
Bei der Einvernahme machte der 22-Jährige absolut widersprüchliche Aussagen. Symbolfoto: Weihbold

Der Tiroler meldete bei der Polizei, dass er im Bereich der Traunuferstraße niedergeschlagen und ausgeraubt worden sei. Als eine Polizeistreife beim vermeintlichen Tatort eintraf, gab der 22-Jährige an, entlang des Fußweges am Zwinger in der Dunkelheit von drei dunkelhäutigen Männern mit Sturmmasken attackiert worden zu sein.

Bei Einvernahme in Widersprüche verwickelt

Anschließend hätten ihm die Männer 500 Euro aus seiner Geldbörse gestohlen, ihn in den Mühlbach gestoßen und wären Richtung Süden geflüchtet. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ; der 22-Jährige wurde zuerst ins Krankenhaus gebracht und nach der ärztlichen Versorgung in der Polizeiinspektion Innere Stadt vernommen, wo er sich in Widersprüche verwickelte. Letztendlich gab er zu, den Raub erfunden zu haben; er wird angezeigt.


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