WELS. (Update) Sieben Verletzte hat am Mittwochvormittag ein ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Pernau gefordert. Vier Katzen konnten aus der Brandwohnung gerettet werden.

Die Einsatzkräfte zweier Feuerwehren, Rettung und Polizei wurden Mittwochvormittag zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrparteienwohnhaus im Welser Stadtteil Pernau alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen bereits aus dem Fenster in der Erdgeschoßwohnung. Der betroffene Bereich war stark verraucht. Bewohner des betroffenen Hauses waren bereits im Freien, die Kräfte der Feuerwehr konnten sich daher sofort auf die ersten Löschmaßnahmen konzentrieren.
Katzen gerettet
Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass sich in der Brandwohnung noch vier Katzen aufhalten sollen. Nach und nach konnten die Einsatzkräfte die Tiere lokalisieren und ins Freie bringen. Der Rettungsdienst versorgte sieben Personen - darunter drei Kinder, zwei Feuerwehrleute und eine Polizistin.
Alle Verletzten waren zum Glück nur leicht verletzt. Auch die Katzen wurden vom Rettungsdienst erstversorgt und in weiterer Folge von Einsatzkräften der Tierrettung in die Tierklinik Sattledt verbracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet.
Update
„Die 25-jährige Mieterin der Wohnung gab an, sie habe im Wohnzimmer geschlafen, während ihre drei Kinder - drei, fünf und sechs Jahre alt - im angrenzenden Kinderzimmer/Schlafzimmer waren. Dort dürften sie mit einem Feuerzeug gespielt und unter anderem Klopapier angezündet haben. Dabei sei die Matratze eines Betts in Brand geraten“, berichtet die Polizei.
Die 25-Jährige sei erst aufgrund der Rauchentwicklung wieder wach geworden, konnte den Brand aber nicht mehr löschen. Dieser griff rasch auf die übrige Zimmereinrichtung über und sie und die Kinder verließen dann unverzüglich die Wohnung.
Durch das Feuer wurde das Kinderzimmer/Schlafzimmer komplett zerstört. Ein Teil der Außenfassade des Mehrparteienhauses wurde ebenfalls stark beschädigt. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar. Die 25-Jährige und ihr drei Kinder wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Zwei Angehörige der Feuerwehr und ein Beamter der Polizei mussten ebenfalls im Spital behandelt werden.


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