E-Scooter-Fahrer in Wels war zugekokst und betrunken
WELS. Ein 40-jähriger E-Scooter-Lenker wurde am Samstagabend in Wels von der Polizei kontrolliert. Neben Alkoholisierung stellten die Beamten ein deutlich zu schnelles Fahrzeug und weitere Mängel fest.

Eine Polizeistreife aus Wels wurde am Samstag gegen 22:20 Uhr im Bereich der Eisenhowerstraße auf einen E-Scooter-Fahrer aufmerksam. Der Mann fuhr auf der Bahnhofstraße in Richtung Norden, benutzte dabei jedoch die falsche Straßenseite und war entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung unterwegs.
Bei der Anhaltung bemerkten die Polizisten bei dem 40-Jährigen aus dem Bezirk Wels-Land deutlichen Alkoholgeruch. Ein Alkotest ergab 0,88 Promille.
Scooter ging 73 km/h
Wegen des auffälligen Erscheinungsbildes des E-Scooters wurde das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand überprüft. Dabei wurde eine Geschwindigkeit von 73 Kilometer pro Stunde gemessen. Zudem war am Fahrzeug eine Plakette angebracht, laut der der Roller eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Kilometer pro Stunde und eine Motorleistung von zweimal 3.000 Watt aufweist.
Koks, aber kein Erste-Hilfe-Paket
Der Lenker hatte kein Erste-Hilfe-Paket dabei und trug auch keinen geeigneten Sturzhelm. Da aufgrund seines auffälligen Verhaltens auch eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel nicht ausgeschlossen werden konnte, führten die Beamten einen Urinschnelltest durch. Dieser reagierte positiv auf Kokain. Eine klinische Untersuchung verweigerte der 40-Jährige.


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