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Freiwillige Feuerwehr Wels: „Wir sind Problemlöser und Karrieretypen“

Tips Logo  Anzeige, 18.04.2018 13:05

WELS. Mädchentraum, helfen wollen oder Problemlöser sein: Es gibt viele Motive, zur Feuerwehr zu gehen. Die einzige Voraussetzung für den Dienst bei der Feuerwehr ist: Ein guter Wille, anderen zu helfen und die allgemeine Gesundheit.

Markus Marehard, Arnel Muratovic und Barbara Brunner (v.l.) – für jeden von ihnen gibt es die richtige Funktion bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wels. Jetzt gleich unverbindlich informieren! Foto: FF Wels

„Bei uns gibt es sehr viele verschiedene Persönlichkeiten. Aber oft ist es so, dass zwischen den Berufen der Kameraden und ihren Aufgaben bei der Feuerwehr ein Zusammenhang besteht. Vereinfacht gesagt: Karrieretypen machen auch bei uns Karriere“, sagt Franz Humer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wels.

Arnel Muratovic ist seit 2010 bei der Feuerwehr engagiert. Die Entscheidung dafür traf er spontan. Während dem Computerspielen reichte ihm seine Mutter die Post und auch eine Broschüre der Feuerwehr. Nach einem Aufnahmegespräch und einem Schnuppertraining schlüpfte Arnel bereits in die Feuerwehruniform. Für den 23-jährigen Berufssoldaten mit bosnischen Wurzeln ist es die größte Motivation, Menschen in Not zu helfen.

Grundausbildung

Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, lernen die neuen Mitglieder im ersten Jahr das notwendige Handwerkszeug für den Feuerwehreinsatz kennen. Nach Abschluss dieser Grundausbildung darf zu den Einsätzen ausgerückt werden. Jeden Donnerstagabend stehen Schulungen und praktische Ausbildungen am Programm. „In der Feuerwehr hat man alle Möglichkeiten“, so Muratovic, „vom Schlauchträger, über den C-Fahrer bis hin zur Führungsfunktion. Jeder findet in der Feuerwehr seinen Platz.“

Wie der Vater, ...

Markus Marehard ist seit seiner Jugend bei der Welser Feuerwehr. Sein Vater war in Linz Berufsfeuerwehrmann und wollte eigentlich nicht, dass sein Sohn zur Feuerwehr geht. Zu diesem Zeitpunkt war Markus aber bereits mit dem Feuerwehrvirus infiziert und ließ sich nicht mehr abhalten. Seine Entscheidung bereut er bis heute nicht. Der 44-jährige Welser schätzt vor allem die Synergieeffekte zwischen dem Berufsleben und ehrenamtlicher Tätigkeit. Im Brotberuf ist Marehard im mittleren Management tätig.

„Es gibt immer eine Lösung“

Bei der Feuerwehr führt er als Zugskommandant mehrere Gruppen und übernimmt an der Einsatzstelle die Rolle des Einsatzleiters. „Das Spannende an dieser Aufgabe ist, für jedes Problem eine Lösung zu finden und es gibt immer eine Lösung“, so Marehard.

Immer mehr Frauen

Barbara Brunner zog von Kirchberg/Tirol nach Wels, um an der Fachhochschule die Ausbildung zur Physiotherapeutin zu absolvieren. Ursprünglich wollte die 27-jährige Tirolerin nach Abschluss der FH wieder zurück in die Heimat, doch es kam anders. Verwurzelt durch Beruf und Freundschaften, blieb sie Wels treu.

Verschiedene „Rollen“

Barbara war bereits in ihrer Jugend in Tirol begeistertes Feuerwehrmitglied. Da in Tirol und in Oberösterreich das Feuer gleichermaßen mit Wasser gelöscht wird, war die Aufnahme nur ein Formalakt. Ihre Rolle in der Feuerwehr sieht sie wie ihre männlichen Kollegen. Es gibt keine Berührungsängste. „Ich packe genauso an wie meine Kollegen“, stellt Barbara klar und wünscht sich noch mehr Frauen bei der Feuerwehr. Besonders hebt sie hervor: „lm Feuerwehr-Alltag und im Dienstbetrieb gibt es verschiedene Rollen. Frauen und auch Männer müssen nicht zwangsläufig an vorderster Front kämpfen. In vielen Bereichen werden helfende Hände benötigt. Jeder kann seine Fähigkeiten und Fertigkeiten in das System einbringen.“

www.feuerwehr-wels.or.at

Tel. 07242/42230-0

facebook.com/ffwels

instagram.com/feuerwehr_wels


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