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WELS. Viele Menschen wünschen sich, ihre letzte Lebenszeit in vertrauter Umgebung und im Kreis ihrer Angehörigen zu verbringen. Genau hier setzt die ehrenamtliche Hospizbegleitung von Hospiz Wels an: iSe schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und menschliche Nähe – in einer Lebensphase, die oft von Unsicherheit, Sorgen und Abschied geprägt ist.

Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen von Hospiz Wels (Foto: Foto: HospizWels)
Ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen von Hospiz Wels (Foto: Foto: HospizWels)

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter begleiten schwer kranke und sterbende Menschen sowie deren Angehörige. Dabei geht es vor allem um psychosoziale Begleitung: um Gespräche über Wünsche, Hoffnungen und Ängste, um gemeinsames Schweigen, Zuhören und einfaches Dasein. Oft sind es gerade diese vertrauensvollen Begegnungen, die Betroffenen Halt geben.

Hospizbegleitung bedeutet, Menschen in ihrer persönlichen Situation anzunehmen – mit ihrer Geschichte, ihren Gedanken und Gefühlen. Hospizbegleiter begegnen den Menschen mit Respekt, Offenheit und Wertschätzung. Sie entlasten Angehörige, schenken Zeit zum Durchatmen und helfen dabei, dass Schwerkranke sich nicht allein fühlen.

Ein würdevolles Leben bis zuletzt

Ein wichtiger Teil der Hospizarbeit ist auch die Trauerbegleitung. Abschied und Verlust hinterlassen oft tiefe Spuren. Gespräche, Begleitung und das Gefühl, mit der eigenen Trauer nicht alleine zu sein, können Betroffenen helfen, diese schwere Zeit besser zu bewältigen. Die ehrenamtlichen Begleiter stehen Angehörigen oft auch über den Tod hinaus zur Seite.

Die Mitarbeit im Hospiz ist eine besondere Form des Ehrenamts. Menschen unterschiedlichsten Alters und aus verschiedensten Berufen engagieren sich dabei mit viel Herz und Menschlichkeit. Grundlage für diese wertvolle Tätigkeit ist der Lehrgang für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung, in dem die Teilnehmer auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Denn Hospizarbeit bedeutet vor allem eines: Menschen bis zuletzt ein würdevolles, lebenswertes Leben ermöglichen.