Faszinierendes und sinnvolles Hobby „Amateurfunk“!

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Leserartikel Christian HACKER, 03.09.2018 11:52 Uhr

Faszinierendes und sinnvolles Hobby „Amateurfunk“! Viele können sich darunter nicht viel vorstellen, was Amateurfunk eigentlich ist. Paar wenige würden sagen, Morsen (Telegrafie) und weltweiter Sprachfunk mit riesengroßen Antennen am Masten.    

Was ist Amateurfunk genau?

Amateurfunk bietet als faszinierende und sinnvolle Freizeitbeschäftigung die Möglichkeit, sich selbst auf vielen Gebieten weiterzubilden. Technisches Tüfteln kann dabei mit einzigartigen Naturerlebnissen verbunden werden, während weltweit Freundschaften entstehen und gepflegt werden.

FunkamateurInnen kommunizieren und experimentieren mit drahtlosen Kommunikationsverfahren in Ihrer Freizeit aus Freude an der Technik weltweit, im Rahmen einer internationalen Community, die viele Freundschaften entstehen lässt.

In unserer Welt ist Funk ein wesentlicher Bestandteil, ohne den unser gewohntes tägliches Leben nicht mehr funktionieren würde. Man denke nur an Mobiltelefone, drahtloses Internet (WLAN), Radio oder Fernsehen. Amateurfunk beschäftigt sich auf höchst kreative Art mit der Weiterentwicklung und dem Einsatz dieser Technologien.

Vor hundert Jahren, als die Funktechnik und die weltweite Kommunikation noch in den Kinderschuhen steckten, gab es neben den „kommerziellen Funkern“ bereits eine Reihe Interessierter, die damals vom neuen Medium Funk und seinen Möglichkeiten fasziniert waren. Seitdem experimentieren sie mit verblüffenden Erfolgen, nahezu gleichrangig neben den Menschen, die sich beruflich mit dieser Technik befassen.

Kurz gesagt: Wir Funkamateure des ÖVSV (Österr. Versuchssenderverbandes) leisten für die allgemeine Sicherheit auch unseren Beitrag. Wir unterstützen Einsatzorganisationen bei Katastrophen mit unseren Kommunikationsmitteln. siehe Lawinenkatastrophe in Galltür, Erdbeben Haiti, vermisster Rallyfahrer in der Sahara, Hochwasser Schwertberg uvm. Wir betreiben die letztmögliche Kommunikationsform weltweit. Wir benötigen keine Infrastruktur und arbeiten somit mit einer Direktverbindung, sprich (peer to peer via Kurzwellenfunk) und senden Mails und SMS um die ganze Welt. Grenzüberschreitend und Ausfallsicherheit zu 100%.

Das Arbeitsspektrum des Amateurfunks in Stichworten:

Morsen (Telegrafie) sowie Highspeedtelegrafie; Sprachfunk analog und digital hauptsächlich auf Kurzwelle und Ultrakurzwelle; Datenfunk E-Mails/SMS versenden via Kurzwelle; Not-&Katastrophenfunk; Echolink (Funken via Internet auch mit dem Smartphone!); Hamnet (Amateurfunk eigenes Internet Netzwerk weltweit); Lichtsprechen (moduliertes Laserlicht auf Sichtweite); Satellitenfunk (Funkverbindung mit der ISS-Raumstation); EME (Erde/Mond/Erde); Meteorscattering; APRS (Positionsdatenübermittlung im Auto, Rucksack, Wetterballon usw.); SOTA (Bergfunk); IOTA (Inselfunken) usw; Sender selber bauen; Antennen selber bauen; ARDF (Fuchsjagd bzw. Funkpeilen); ATV (Video-Funkübertragung – hauptsächlich live); DX-peditionen (funken aus entlegensten Orten auf der ganzen Welt);

Wer mehr über unser umfangreiches und faszinierendes Hobby wissen möchte bzw. wie man selbst ein Funkamateur werden kann, der nutzt die Gelegenheit und besucht uns auf der RETTER-Messe in WELS vom 20. - 22. Sept. 2018 oder bei der 1. Welser Sport-Messe vom 28. - 30. Sept. 2018. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Christian HACKER, OE5HCE

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Kommentare

  1. Sven
    Sven05.09.2020 23:25 Uhr

    Danke für einen guten und fundierten Artikel - ... dem Titel ist von meiner Seite grundsätzliche nichts beizufügen. Aber, wenn in einer Nationalen Abstimmung im Parlament, von Frau Bundesrätin Leuthard, von einer (man möge meinen) kompetenten Stelle, der Amateurfunk als "Das ist nur ein Hobby" bezeichnet wird, hört bei mir der Spass auf. 73 und Good DX de Sven, HB9DXB



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