Seh-Tipp: Kurzsichtig aus der Krise?
WELS. „Das Homeschooling während der Pandemie ist eine große Herausforderung für die Augen der Kinder und Jugendlichen. Sitzen doch unsere Schützlinge in Zeiten der Krise stundenlang vorm PC, was eine enorme Belastung für das visuelle System darstellt“, erklärt Optometrist Dr Johann Klein, MSc*.

„Es gilt mittlerweile als gesichert, dass sehr lange Naharbeiten das Auftreten einer Kurzsichtigkeit (Myopie) begünstigen bzw. dass bereits myope Kinder rascher noch kurzsichtiger werden können. Abgesehen davon, dass die Brillengläser dadurch dicker werden, steigt mit zunehmender Myopie das Risiko für Augenerkrankungen wie zum Beispiel grüner Star oder Netzhautablösung.
Es ist daher wichtig, intensive Naharbeiten immer wieder zu unterbrechen, um nach draußen zu gehen, denn die Sehbedingungen im Freien scheinen dem Auftreten bzw. dem Fortschreiten der Kurzsichtigkeit entgegenzuwirken. Sollte das nicht möglich sein, ist zumindest der Blick aus dem Fenster hilfreich. Grundsätzlich gilt, je mehr Zeit im Freien verbracht wird, desto besser ist die Wirkung. Ist eine Kurzsichtigkeit bereits aufgetreten, kann versucht werden, mit speziellen Kontaktlinsen das Fortschreiten der Myopie einzudämmen. Ihr Optik Akustik Bauer Team informiert sie gerne zu diesem Thema.“
*Master of Science in klinischer Optometrie, Doctor of Philosophy Fachbereich Sehwissenschaften. Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass dieses wissenschaftliche Doktorat nicht zur Ausübung des Arztberufes in Österreich berechtigt.


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