Hospiz Wels: Begleiten bis zuletzt: Was kann man tun, damit es gut wird
WELS. Alles zu tun, um die bestmögliche Lebensqualität bis zuletzt zu gewährleisten, ist das Hauptanliegen von Hospiz und Palliative Care. Für Menschen mit geistiger, aber auch mit körperlicher Beeinträchtigung ist es besonders wichtig, dass sie in Würde und mit angemessener Unterstützung sterben können.

Nach dem großen Interesse an ihrer Arbeit auf der Messe integra vor zwei Jahren wird Hospiz Wels heuer von 5. bis 7. Juni ihr umfassendes Angebot neuerlich präsentieren. Daniela Feregyhazy-Astecker, die Hospizeinsatzleiterin, musste damals feststellen, wie brisant das Thema „Begleitung am Lebensende“ gerade bei Menschen mit besonderen Bedürfnissen, bei pflegenden Angehörigen oder im Bereich der persönlichen Assistenz ist. „Beeinträchtigte, egal ob geistig oder körperlich, haben die gleichen Bedürfnisse und Wünsche wie wir alle“, sagt Andrea Peterwagner, „sie haben Angst, beim Sterben allein zu sein und Angst vor einem langen qualvollen Tod mit Schmerzen.“ Dass diese Angst infolge der geistigen Behinderung oft nicht zum Ausdruck gebracht werden kann, ist für Peterwagner bedrückend.
Tabu-Thema Sterben
Aus ihrer persönlichen Erfahrung weiß Daniela Feregyhazy- Astecker, dass das Thema Sterben und Tod im Behindertenbereich eher vermieden wird: „Es ist daher dringend notwendig, die Palliativ-Pflege in der Behindertenhilfe fest zu verankern. Die Messe integra bietet eine hervorragende Gelegenheit, sich mit Fachleuten aus dem Bereich Pflege, Reha und Therapie zu vernetzen und neue Entwicklungen kennenzulernen.“ Hospiz Wels ist mit ihrem Stand C 200 direkt neben der Hauptbühne in der Halle 20 vertreten.


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