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WENG. Den Menschen vor Ort einen Anreiz zu schaffen, bei der Kramerei nebenan einzukaufen, das ist das Ziel von Kurt Zillner. Dabei setzt er vor allem auf Persönlichkeit und eine familiäre Atmosphäre.

Seit 30 Jahren der Nahversorger in Weng: Kurt Zillner mit seinen Mitarbeiterinnen Annemarie Simböck (l.) und Nina Schmid

Das Einkaufsverhalten der Kunden hat sich in den letzten Jahren stark verändert – das hat auch Kurt Zillner aus Weng hautnah miterlebt. Er betreibt seit nunmehr 30 Jahren die Kramerei Zillner und ist mittlerweile der einzige Nahversorger im Ort. Trotzdem ist das Geschäft für den 56-Jährigen weiterhin eine Herzensangelegenheit und er arbeitet nach einem großen Umbau vor rund einem Jahr wieder hauptberuflich in seinem Betrieb. Für den langfristigen Erfolg sind für Kurt Zillner vor allem drei Dinge wichtig: „Meine langjährigen und treuen Mitarbeiter, die richtige Ausstattung im Geschäft und natürlich auch die Kunden, die das Angebot zu schätzen wissen.“

Zillner setzt bei seinem Sortiment vorrangig auf Feinkost, Obst und Backwaren aus der Region. „Mir ist es wichtig, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der sich der Kunde wohlfühlt und eine Entschleunigung vom oft stressigen Alltag bekommt.“ Ein kleines Jausengeschäft mit Sitzplätzen neben dem Geschäft soll ein zusätzlicher Unterschied zum Einkauf bei einem großen Discounter sein. Rund 250 Kunden kommen täglich in seine Kramerei und die Stammkunden sind häufig auch jünger. Mit der aktuellen Situation seines Nahversorgungsladens in Weng zeigt sich Kurt Zillner zwar zufrieden, er weiß aber auch: „Um die Regionalität aufrechtzuerhalten, müssen alle an einem Strang ziehen.“


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