Streit zwischen Asylwerbern endet blutig: Iraner verletzt Afghanen mit Küchenmesser schwer
WERNSTEIN/INN. Ein 18-jähriger Iraner ging am 9. April mit einem Küchenmesser auf einen 25-jährigen Afghanen los. Die zwei Asylwerber gerieten um 18.30 Uhr in einer Asylunterkunft in Wernstein am Inn wegen einer angeblichen Lärmbelästigung in Streit.

Der 18-jährige Iraner stach mit dem Messer zweimal auf den Asylwerber aus Afghanistan ein und verletzte ihn dabei am Hals und am rechten Oberschenkel schwer. Zwei weitere Asylwerber schützten das Opfer und hielten den 18-Jährigen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte im Zaum.
Aus der Haft entlassen
Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Afghane ins Klinikum Passau eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis erteilte eine Festnahmeanordnung. Der Afghane wurde zunächst in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Am 12. April wurde er gegen gelindere Mittel aus der Haft entlassen.


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