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WEYER. Ein Lkw drohte in Unterlaussa auf einer Forststraße 30 Meter in die Tiefe zu stürzen. Die Feuerwehr war bei der aufwendigen Bergung elf Stunden im Einsatz.

Foto: FF Steyr
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Mit seinem 38 Tonnen schweren Sattelzug hatte der 52-jährige Lenker aus der Türkei drei Fahrverbotstafeln auf mehreren Forststraßen im Nationalpark Kalkalpen missachtet. Im Bereich des Saigerinbaches in Unterlaussa gab es auf der immer enger werden Forststraße am Montag gegen 18 Uhr kein Vor und Zurück mehr.

Förster holt am nächsten Tag Hilfe

Der Lkw hing fest, drohte 30 Meter über eine steile Böschung abzustürzen. Da es dort weder Funk- noch Telefonempfang gibt, musste der Fahrer die Nacht vor Ort ausharren. Am Dienstagfrüh entdeckte ein Nationalparkförster den über dem Abgrund hängenden Lkw-Zug. Er fuhr mit seinem Pkw auf die Mooshöhe, um von dort aus die Feuerwehr Unterlaussa zu alarmieren.

Technischer Zug rückt an

Für die komplizierte Bergung musste letztlich der Technische Zug aus Steyr anrücken. Erst nach 14 Uhr wurde die abgelegene Einsatzstelle erreicht. Die Bergung mit Kranfahrzeug, Radbagger und Kettenschubraupe dauerte mehrere Stunden. „Es war schon stockfinster, als wir den Lkw-Zug rückwärts bis zum nächsten Holzplatz schieben und dort wenden konnten“, erzählt Markus Schaumberger, Kommandant des Technischen Zuges. Erst nach insgesamt elf Stunden war für die Florianis aus Steyr der Einsatz beendet.


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