Top-100 sind für Haas eine Frage der Zeit
LINZ/WEYER. Barbara Haas spielt beim WTA-Turnier in der TipsArena phasenweise tolles Tennis, muss sich aber der Deutschen Carina Witthöft dennoch in drei Sätzen geschlagen geben.

Dank einer Wildcard konnte die an Nummer 171 der Weltrangliste gereihte Barbara Haas beim Upper Austria Ladies im Hauptbewerb antreten. Dort hat sie es mit der um 98 Ränge besser platzierten Deutschen Carina Witthöft zu tun bekommen. Spielerisch kann die 21-Jährige aus Weyer am Mittwoch voll mithalten und mehrmals sehenswert punkten. Letztlich fehlt es aber an der nötigen Konstanz und Nervenstärke. Haas verliert nach hartem Kampf und 2.17 Stunden Spielzeit mit 3:6, 6:4 und 4:6.
„Chancen nicht genützt“
„Ich habe meine Chancen leider nicht genützt“, spricht Haas vergebene Spielbälle vor allem im dritten Satz an. „Manchmal bin ich zu passiv gewesen und nicht entschlossen genug.“ Dass sie mit Top-100-Spielerinnen mithalten kann, hat sie in den letzten Monaten des öfteren gezeigt. „Oft habe ich meine Nerven noch nicht im Griff und liefere unnötige Aktionen. Solche Fehler darf man sich auf so einem Niveau nicht erlauben“, so Haas.
Eine Frage der Zeit
Für Haas ist es klar, dass sie in allen Bereichen noch Verbesserungspotenzial hat, den Schwerpunkt im Winter legt sie mir ihrem Trainer Jürgen Waber im Kraftbereich. „Da muss ich ordentlich zulegen“, so die zierliche Weyrerin. Der Sprung in die Top-100 ist weiter das Ziel, Geduld ist gefragt. „Ich bin mir zu hundert Prozent sicher, dass ich das früher oder später schaffen werde.“


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