Brand forderte drei Schwerverletzte
WIESELBURG-LAND. Ein Großeinsatz forderte die Einsatzkräfte im Bezirk Scheibbs, bei dem 180 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz standen. Am späten Dienstag Nachmittag stand eine Scheune in Flammen. Bei dem Großbrand wurden drei Personen schwer verletzt.

Die Feuerwehren Wieselburg Stadt/Land, Petzenkirchen und Zarnsdorf wurden am 17.4. um 17:32 Uhr zu einem B3 Scheunen – Schuppenbrand alarmiert. Bereits bei der Anfahrt stellte sich heraus, dass dieser Einsatz mit den alarmierten Kräften nicht zu bewältigen ist und es wurde durch den Einsatzleiter auf B4 alarmiert. Weitere Tanklöschfahrzeuge wurden angefordert und ein Pendelverkehr eingerichtet, da die Herstellung der Löschleitung von der Erlauf einiges an Zeit benötigt hatte.
Lagerhalle und Dachstuhl in Flammen
Beim Eintreffen der Feuerwehren stand die Lagerhalle mit angrenzendem Carport und ein Teil des Dachstuhles des Wohnhauses in Brand. Die Personen, welche sich während des Brandausbruches in der Lagerhalle befanden, wurden beim Eintreffen bereits vom Roten Kreuz medizinisch versorgt. Es gab auch die Meldung, dass sich mehrere Gasflaschen in der Lagerhalle befanden, welche von der Feuerwehr rechtzeitig geborgen werden konnten. Die Hauptaufgabe der Feuerwehr war es nun, die Brandausbreitung auf das gesamte Wohngebäude zu verhindern und den Brand zu löschen.
„Nach Reparaturarbeiten an einem Motorboot kam es zu einem Vollbrand. Der Brandentwicklung vorausgehend, dürfte der 28-jährige Sohn des Hausbesitzers mit einem 23- und 28-Jährigen, alle drei aus dem Bezirk Scheibbs, an einem im Carbord abgestellten Motorboot mit Reparaturarbeiten beschäftigt gewesen sein. Aus bisher unbekannter Ursache dürfte es dabei zu einer Entzündung mit einer explosionsartigen Brandentwicklung gekommen sein. Die drei Männer erlitten dabei schwere Brandverletzungen. Der 50-jährige Hausbesitzer leistete erste Hilfe und wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Durch das brennende Boot im Carport dürfte sich der Brand auf das Nebengebäude, eine Lagerhalle für Futtermittel samt Garage und das direkt angrenzende Wohnhaus ausgebreitet haben. Es wurden mehrere Fahrtzeuge im Carbord und der Garage beschädigt. Zur Brandbekämpfung waren etwa 150 Feuerwehrleute im Einsatz. Zur Ursachenfeststellung werden die weiteren Erhebungen durch den Bezirksbrandermittler und die Brandermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich geführt“, informiert die Landespolizeidirektion Niederösterreich.
Durch das brennende Boot im Carport dürfte sich der Brand auf das Nebengebäude, eine Lagerhalle für Futtermittel samt Garage und das direkt angrenzende Wohnhaus ausgebreitet haben. Es wurden mehrere Fahrzeuge im Carbord und der Garage beschädigt.
Um knapp 19 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch einige Stunden an.
Inferno forderte drei verletzte Personen
Die drei schwer verletzten Männer wurden mit den Rettungshubschraubern Christophorus 2, 10 und 15 in das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien geflogen. Der verletzte 50-jährige Hausbesitzer wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten eingeliefert.
Insgesamt standen zehn Feuerwehren (Wieselburg Stadt/Land, Petzenkirchen, Zarnsdorf, Purgstall, Steinakirchen, Brunnwiesen, Oberndorf, Wang, Scheibbs, Pyhrafeld) mit 29 Fahrzeugen, davon zwei Drehleitern und zehn Tanklöschfahrzeugen, das Atemluftfahrzeug Scheibbs und knapp 180 Kameraden im Einsatz. Zur Ursachenfeststellung werden die weiteren Erhebungen durch den Bezirksbrandermittler und die Brandermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich geführt.
Seitens der Rettung standen 3 Christophorus Hubschrauber, 3 Rettungstransportfahrzeuge, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 2 praktische Ärzte, die Dienstaufsicht und das Kriseninterventionsteam mit insgesamt 20 Personen im Einsatz.


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