Von 14. bis 17. Mai findet im Schloss Weinzierl das Musikfest statt. Der Schwer- punkt wird dabei auf russische Musik der Romantik und des 20. Jahrhunderts gelegt und setzt diese in Beziehung zu Werken der Wiener Klassik, zu Mozart und Haydn.
Tschaikowsky, Prokofjew, Schostakowitsch und Strawinsky, sie alle waren inspiriert von der Wiener Klassik. Tschaikowsky setzte dem geliebten Mozart mit seiner „Mozartiana“ ein Zeichen seiner Verehrung, Prokofjew komponierte nach dem Vorbild des geschätzten Joseph Haydn seine „Symphonie Classique“, Schostakowitsch näherte sich in seiner 9. Symphonie Haydns symphonischem Stil an. Neben Juwelen der Kammermusik wie Mendelssohns Sextett, Haydns „Reiterquartett“ und vielen mehr bietet das vielfältige Programm des Musikfestes auch das Klavierkonzert d-Moll KV 466 von Mozart in einer Kammermusikfassung und zwei große besetzte Werke für Solisten und Sprecher: „Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky und „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew. Zum Musikfest hat die künstlerische Leitung, das „Altenberg Trio“, einige Musiker eingeladen. Mit dabei sind das „Amar Quartett“ aus der Schweiz, der niederländische Klarinettist Lars Wouters van den Oudenweijer sowie der österreichische Schauspieler, Moderator und Autor Stefan Fleming. Beginnen wird das Programm mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche Wieselburg, bei dem Mozarts Messe in F mit dem Kammerchor „musica capricciosa“ aufgeführt wird. Die Ausstellung „Spurensuche – Winsberger Wald“ mit Malerei und Holzinstallationen von Bertram Castell wird das Musikfest im Schloss Weinzierl begleiten.
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