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WIESELBURG-LAND. Die österreichische Landesagrarreferenten-Konferenz fand heuer im Francisco Josephinum statt. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), selbst Absolvent der seit 150 Jahren bestehenden Bildungsstätte für Agrarier, legte den Fokus klar fest: „Wir wollen „Fair Trade“ für unsere Bauern.“

  1 / 2   Wieselburg-Land Bürgermeister Karl Gerstl, Bezirkshauptmann Johann Seper, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Mostprinzessin Kerstin Pöttinger, Bischof Alois Schwarz, OÖ-Landesrat Max Hiegelsberger, Mostkönigin Nicole Bitter, Christa Eppensteiner, Steiermark-Landesrat Johann Seitinger, die ehemalige Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, Pfarrer Daniel Kostrzycki und Milchkönigin Marlene Laschober (v. l.). (Foto: enu/Hebenstreit)

Während der Konferenz thematisierte Pernkopf, der derzeit den Vorsitz der österreichischen Agrar-landesräte führt, drei zentrale Punkte: „Erstens mehr Fairness im Rahmen des nächsten EU-Budgets und der gemeinsamen Agrarpolitik, also keine Einsparungen auf dem Rücken unserer bäuerlichen Familienbetriebe. Es braucht ein ausgewogenes europäisches Agrarprogramm, das die Umweltleistungen der heimischen Betriebe wertschätzt und finanziell ausgleicht. Zweitens braucht es mehr Fairness bei Klimaschutz und Freihandel, also Klimazölle und scharfe Vor-Ort-Kontrollen statt das EU-Mercosur-Abkommen, gegen das wir uns klar aussprechen.“ Als dritten Punkt forderte er Fairness zwischen Produzenten, Konsumenten und dem Handel. „Durch Lebensmittel-Checks in Supermärkten soll in Zukunft verstärkt darauf geachtet werden, dass keine falschen Ausschilderungen und Bewerbungen von vermeintlich heimischen Lebensmitteln vorkommen, die aber eigentlich aus fernen Ländern importiert wurden.“

Bauernbund-Präsident Georg Strasser (ÖVP)bekräftigte die Ablehnung des Freihandelsabkommens Mercosur: „Wir wollen keine Handelsabkommen, die auf dem Rücken der Bauern abgeschlossen werden.“


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