Filmklub startet mit Filmdrama in das neue Semesterprogramm 2019
WIESELBURG. Im Februar startet der Filmklub mit seinem Programm in das Sommersemester 2019. Dabei flimmern das Filmdrama „Glücklich wie Lazzaro“ und der dänisch-schwedische Kinofilm „Astrid“ über die Leinwand.

Alice Rohrwachers Filmdrama „Glücklich wie Lazzaro“ dreht sich um den Bauernjungen Lazzaro (Adriano Tardiolo), der auf einem abgeschiedenen Landgut in Inviolata mitten im italienischen Nirgendwo lebt. Die Marquesa Alfonsina de Luna (Nicoletta Braschi) hat in der Region das Sagen und nutzt die Bewohner des Tales wie Leibeigene aus. Einer von ihnen ist Lazarro, der gehorcht, selten spricht, eigentlich ein rundum glücklicher Mensch ist und aufgrund seiner Gutmütigkeit für einfältig gehalten wird. Eines Tages trifft Lazzaro auf Tancredi (Tommaso Ragno), einen jungen, rebellischen Adligen, der der Sohn der Marquesa Alfonsina de Luna ist. Zwischen Lazzaro und Tancredi entwickelt sich eine Freundschaft. Eines Tages bittet Tancredi Lazzaro darum, seine Entführung vorzutäuschen. Im Zuge der Suche nach dem vermissten Adeligen gelangt Lazzaro erstmals in die große Stadt, in der Lazzaro wirkt, als würde er aus der Vergangenheit stammen.
Astrid Lindgrens Jugendjahre
Pernille Fischer Christensens Spielfilm „Astrid“ ist eine freie Interpretation der Jugendjahre Astrid Lindgrens, der hauptsächlich in den 1920er-Jahren spielt. Die junge Astrid (Alba August) wächst mit ihrer Familie auf einem Pfarrbauernhof in Vimmerby auf. Mutter Hanna (Maria Bonnevie) und Vater Samuel (Magnus Krepper) führen einen streng religiösen Tagesablauf, in welchem sie ihren Kindern aber auch Geborgenheit und einen Sinn für Freiheit geben. Astrid hat ihren eigenen Kopf, erfindet Geschichten, um ihre Geschwister zu unterhalten. Durch einen Aufsatz, den Astrid in der Schule schreibt, wird die Dorfzeitung auf sie aufmerksam. Sie nimmt die Volontariatsstelle an, wird schwanger und beschließt, das Kind außerhalb ihrer schwedischen Heimat zur Welt zu bringen. Astrid begibt sich nach Dänemark, wo sie auch ihren Sohn Lasse zur Welt bringt, den sie bei Pflegemutter Marie (Trine Dyrholm) zurücklässt. Astrid wird 1928 als Sekretärin im „Königlichen Automobil-Club“ angestellt. Die Pflegemutter ihres Sohnes erkrankt, weshalb Astrid ihren Sohn Lasse wieder zu sich nimmt. Der Umstand, dass Lasse an Keuchhusten erkrankt, bringt Astrid an die Grenzen ihrer Kräfte. Ihr Vorgesetzter, Büroleiter Sture Lindgren (Björn Gustafsson), schickt Astrid nach Hause und kommt finanziell für die Behandlung von Lasse auf.


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