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WIESELBURG. Eine breite Palette an Genren zieht sich durch das Kinoprogramm des Filmklubs Wieselburg im März. Der Bogen spannt sich dabei von der Komödie „Ein Lied in Gottes Ohr“ bis hin zum Horror Double Feature „Suspiria“, der einmal im Original und danach anschließend in der Neuauflage von 2018 gezeigt wird.

  1 / 2   Am 20. März präsentiert der Filmklub ein Double Feature für Horrorfans: Gleich zweimal flimmert Suspiria über die Leinwand.Foto: checkerboard media

„Ein Lied in Gottes Ohr“ ist eine französische Komödie, in der der Musikproduzent Nicolas Lejeune, gespielt von Fabrice Eboué, ein Wunder nötig hat. Will er seinen Job nicht verlieren, muss er innerhalb von sechs Wochen eine erfolgreiche Band auf die Beine stellen. Nach einer Kostümparty kommt ihm dann auch tatsächlich der rettende Geistesblitz. Die Band soll, im Stil der erfolgreichen Priesterpopgruppe „Les prêtres“, aus einem Rabbi, einem Priester und einem Imam bestehen und ein friedliches Zusammenleben postulieren.

Nach langer Suche scheint das ideale Trio gefunden: der neurotische Rabbi Samuel (Jonathan Coen), einst gefragter Sänger auf Bar Mizwas, der engelsgleich singende Pater Benoît (Guillaume de Tonquédec) und der Raï-Sänger Moncef (Ramzy Bedia), der sich als Imam ausgeben soll. Unter dem Namen „Coexister“ feiern sie schnell erste Erfolge. Doch Nicolas und seine Assistentin Sabrina (Audrey Lamy) müssen einsehen, dass Harmonie, Religion und Showbusiness nicht so leicht in Einklang zu bringen sind. Als die Streitigkeiten und Konflikte zwischen den Bandmitgliedern eskalieren, wirft Nicolas das Handtuch. So schnell jedoch wollen Samuel, Benoït und Moncef trotz aller Meinungsverschiedenheiten das Projekt nicht scheitern lassen.

Horrorfilm in zwei Versionen

Am 20. März haben Horrorfans die Gelegenheit, sich Dario Agentos „Suspiria“ aus dem Jahr 1977 und Luca Guadagninos eigenständige Version aus dem Jahr 2018 als Double Feature anzusehen. Der Film handelt von der Amerikanerin Suzy Banyon, die in Deutschland an einer Ballettschule studiert. Im Laufe der Zeit stellt sie fest, dass sich nicht nur die mysteriösen Ereignisse häufen, sondern auch ihr Essen mit Schlafmitteln durchsetzt wird.

Immer mehr ihrer Kameradinnen werden nachts von einem Mörder heimgesucht. Als es ihre Freundin Sandra trifft, stellt sie Nachforschungen über Hexen und schwarze Magie an und macht sich auf die Suche nach den Ursachen der Morde.

Loving Vincent

Loving Vincent ist eine animierte, als Kriminalfilm aufgebaute Filmbiografie von Dorota Kobiela und Hugh Welchman, die sich mit den Umständen von Vincent van Goghs Tod beschäftigt. Der junge Armand Roulin erhält von seinem Vater, dem Postmeister Joseph Roulin, den Auftrag, einen Brief des berühmten Malers Vincent van Gogh an dessen Bruder Theo zu überreichen, nachdem sich der Künstler nach dem Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt in einem Kornfeld selbst das Leben genommen hat. Als er dort ankommt, muss er erfahren, dass Theo ein halbes Jahr nach Vincent gestorben ist.

Armand beschließt, mehr über den exzentrischen Maler herauszufinden, und ist bald völlig fasziniert von ihm.Als ihm der Verdacht kommt, dass Van Goghs Tod am Ende gar kein Selbstmord war, begibt sich Armand auf die Suche nach der Wahrheit. Der Film gilt als der erste Animationsfilm in Spielfilmlänge, bei dem Bild für Bild mit realen Personen gedrehte Szenen in Öl nachgemalt wurden.

Ein Lied in Gottes Ohr

Mittwoch, 13. März, 19.30 Uhr

Suspiria (1977)

Mittwoch, 20. März, 18.30 Uhr

Suspiria (2018)

Mittwoch, 20. März, 20.30 Uhr

Loving Vincent

Mittwoch, 27. März, 19.30 Uhr

Kino mal vier in Wieselburg


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