Filmklub Wieselburg: Das Jahr 2020 startet mit wilden Gefühlen
WIESELBURG. Der Filmklub Wieselburg begeht das neue Jahrzehnt mit viel Drama und ein wenig Action.

Am 8. Jänner zeigt der Filmklub Wieselburg „Die Frau des Nobelpreisträgers“ vom schwedischen Regisseur Björn Runge. Die Hauptdarsteller Glenn Close und Jonathan Pryce spielen ein seit 40 Jahren verheiratetes Paar. Er, einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart und mit außerehelichen Affären gekennzeichnet, sie, eine Frau mit viel Charme, einem scharfen Sinn für Humor und intelligenter Diplomatie, die trotz allem die Rolle als perfekte Ehefrau einnimmt. Doch im Zuge der Nobelpreisverleihung werden tiefe Risse in der Ehe sichtbar.
Liebe wider Ungerechtigkeit
Der Film „Beale Street“ am 22. Jänner erzählt die Liebesgeschichte zweier Afroamerikaner, der 19-jährigen Tish (KiKi Layne) und des 22-jährigen Fonny (Stephan James), die im New Yorker Harlem aufgewachsen sind und bereits im Kindesalter Seelenverwandte waren. Als junge Erwachsene, Anfang der 1970er, verlieben sie sich ineinander und planen eine gemeinsame Zukunft. Doch ein weißer Polizist schiebt Fonny eine Vergewaltigung unter. Das Opfer, eine Latina, macht unter Druck eine Falschaussage und flieht im Anschluss in ihre Heimat Puerto Rico. Auch ein wohlmeinender weißer Anwalt kann nichts gegen die Ungerechtigkeit bewirken: Fonny wird verurteilt.
Wilder Westen in Wieselburg
In „The Sisters Brothers“ am 29. Jänner entführt der Filmklub in das Jahr 1851. Zwei Brüder, gespielt von John C. Reilly und Joaquin Phoenix, sind als skrupellose Auftragskiller im Dienste eines ominösen „Commodore“ unterwegs und erledigen für ihn die schmutzige Arbeit.


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