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WIESELBURG/PURGSTALL. „Und am Ende stehlen wir Zitronen“ lautet der Titel des jüngsten Buches von Eva Lugbauer. Gemeinsam mit Petra Piuk und Elfriede Hammerl las die Autorin kürzlichst bei der Veranstaltung Literatur und Wiese. Tips traf die gebürtige Purgstallerin, um mit ihr über ihren Debütroman und ihre literarischen Arbeiten zu sprechen.

Eva Lugbauer.Foto: weinfranz
Eva Lugbauer.Foto: weinfranz

Tips: Ihr Buch wurde im Februar diesen Jahres publiziert. Wie lange hat die Arbeit daran gedauert?

Eva Lugbauer:Von der Idee zum Buch bis zum letzten Satz waren es zirka drei Jahre. Wobei ich nicht täglich daran schrieb. Es gab dazwischen immer wieder Schreibpausen.

Tips: Wie kam es zum Titel „Und am Ende stehlen wir Zitronen“?

Lugbauer:Der Titel entstand eigentlich während des Schreibens. Mein Arbeitstitel war eigentlich ein ganz anderer, nämlich „Das andere Leben“.

Tips: Sind die Inhalte Ihres Romans frei erfunden oder autobiographisch?

Lugbauer:Es ist ein Mix – teilweise frei erfunden, teilweise fließen Erzählungen ein, die ich in der U-Bahn aufschnappe, aber auch Erzählungen von Freunden.

Tips: Dauerte es lange, einen Verlag zu finden?

Lugbauer:Nein, eigentlich nicht. Ich habe Leseproben an mehrere Verlage geschickt, einer wollte dann das Manuskript sofort haben – und dann ging eigentlich alles ganz schnell.

Tips: Verfassen Sie auch andere literarische Werke?

Lugbauer:Ich schreibe Kurzgeschichten, die auch immer wieder in Literaturzeitschriften abgedruckt werden.

Tips: Seit wann begleitet Sie die Liebe zum Lesen und Schreiben?

Lugbauer:Ich habe bereits in meiner Kindheit gerne gelesen. Sehr gefallen haben mir zum Beispiel die Geschichten vom Franz von Christine Nöstlinger. Als Teenager habe ich weniger gelesen, erst die Bücher von Wolf Haas haben mich dann wieder dazu animiert. Während meines Germanistik Studiums habe ich mich dann intensiv mit der Literaturgeschichte auseinander gesetzt.

Tips: Haben Sie eine zusätzliche Ausbildung in Richtung literarischem Schreiben absolviert?

Lugbauer:Ja, das habe ich, und zwar die Leondinger Akademie für Literatur. Seither habe ich auch immer ein Notizbuch bei mir, um Gedanken aufzuschreiben. Das habe ich davor eigentlich nicht gemacht.

Tips: Woher kommen Ihre Inspirationen für Ihre Texte?

Lugbauer:Die kommen beim Radfahren oder beim Spazieren. Aber auch wenn ich nicht aktiv bin, flattern die Ideen in meinen Kopf. Die Idee zum Buch kam eines Abends kurz vor dem Einschlafen.

Tips: Welches Buch lesen Sie derzeit und welche Autoren haben sie geprägt?

Lugbauer:Derzeit lese ich „Die Zweisamkeit der Einzelgänger“ von Joachim Meyerhoff. Ein Buch, das mich total beeindruckte war auf jeden Fall „Der Report der Magd“ von Margaret Atwood. Den Roman „Madame Bovary“ von Gustave Flaubert und Erzählungen von Ingeborg Bachmann lese ich immer wieder gerne.


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