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WIESELBURG. Das Energielokal am FH Campus Wieselburg widmete sich der Frage „Das Klima ändert sich - passen wir uns an?“.  In Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Wieselburg, der FHWN am Campus Wieselburg, der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich und dem Klimabündnis wurde dem Thema „Klimawandel-Anpassung“ in Vorträgen und Workshops im Audimax am FH Campus auf die Spur gegangen.

v.l.: Josef Walch (FHWN am Campus Wieselburg), Michael Hofstetter (Zentralanstalt für Meteorologie), Christoph Schmiedl (FHWN am Campus Wieselburg), Hannes Höller (Klimabündnis), Wieselburgs Bürgermeister Günther Leichtfried (SPÖ), Manfred Bürstmayr und Ignaz Röster (beide Energie- und Umweltagentur NÖ) blicken auf ein interessantes und spannendes Energielokal zum Thema "Klimawandel-Anpassung" zurück. Foto: Stadtgemeinde Wieselburg

Manfred Bürstmayr von der Energie- und Umweltagentur NÖ und Hannes Höller, vom Klimabündnis stellten an diesem Abend die Herausforderungen zum Klimawandel dar. Michael Hofstätter von der  Zentralanstalt für Meteorologie (ZAMG) präsentiert ein regionales Klimaszenario bis 2100 für das Mostviertel.

Notwendige regionale Anpassungen

Das Thema Klimawandel und die notwendigen damit einhergehenden Anpassungsmaßnahmen wurden an diesem Abend sehr regional – zugeschnitten auf Niederösterreich betrachtet. Es wurde die Frage erörtert, mit welchen konkreten Auswirkungen die Menschen aus Wieselburg sowie der umliegenden Region zu rechnen haben? Die erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer laufenden Erwärmung der Erde, also zum Klimawandel.

Niederösterreich spürt die Auswirkungen des Klimawandels

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts stieg die Durchschnittstemperatur auf der Erde um ungefähr 1 °Celsius an, in Niederösterreich um rund 2 °Celsius. Die deutliche Temperaturerhöhung führt zu einem Anstieg der Hitzetage sowie einer erhöhten Gefahr von Extremwetterereignissen und Trockenheit in den Sommermonaten.

Anpassung an die unabwendbare Folgen

Unter Klimawandelanpassung wird die Anpassung an die nicht mehr abwendbaren Folgen dieses Klimawandels verstanden. Die Maßnahmen zur Anpassung zum Beispiel aufgrund des verstärkten Auftretens von Wetterextremereignissen wie Hitze, Starkregen oder Sturm sind vielfältig und betreffen Gebäude und Siedlungen ebenso wie die Landwirtschaft und Forstwirtschaft.

Im Anschluss an die Vorträge gab es einen offenen Austausch in Workshop-Form zu regionalen Betroffenheiten mit allen Teilnehmern.


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