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WIESELBURG. Mit dem Familienpaket und der Pensionserhöhung zeigen sich Niederösterreichs Senioren zufrieden. Durch beide Erhöhungen profitieren Familien mit Kindern und Bezieher kleinerer Pensionen. Bei der Besetzung der Sozialversicherungsträger kämpfen sie aber gegen die ungerechte Aufteilung der Gremien.

v.l.: Josef Schoberberger, Edeltraud Stürzl und Günther Hütl. Foto: Walter Stürzl
v.l.: Josef Schoberberger, Edeltraud Stürzl und Günther Hütl. Foto: Walter Stürzl

„Wir Seniorinnen und Senioren zahlen mehr als ein Drittel aller Beiträge ein. In den Gremien sind aber nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer vertreten. Wir zahlen sogar den größten Anteil ein“, fordert Bezirksobmann Günther Hütl vom NÖ Seniorenbund Scheibbs die entsprechende Berücksichtigung der älteren Generation. Die Beiträge werden in den kommenden Jahren immer größer, weil die Bevölkerung älter und die Zeit des Ruhestandes länger wird.

Seniorenvertreter untermauern Forderung mit Zahlen und Fakten

„Wer ein Drittel aller Beiträge mitzahlt, hat auch das Recht mitzubestimmen. Wir stellen mit 2,4 Millionen Beitragszahlern fast ein Drittel aller Beitragszahler, Tendenz steigend. Wir leisten mit 5,1 Prozent sogar einen wesentlichen höheren Beitrag zum Budget der Krankenversicherung als Arbeitnehmer (3,87 Prozent) und Arbeitgeber (3,78 Prozent). Wir zahlen 30 Prozent der gesamten Beiträge der Krankenversicherung, insgesamt rund 4,1 Milliarden Euro“, so Hütl abschließend.


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Thomas Grubenik
Thomas Grubenik
08.12.2018 18:32

Generationenkonflikt

Das ist halt dann wieder die berühmte Frage: Wer zahlt was für wen und mit welchen Folgen. Die heutigen Pensionisten haben hart gearbeitet und unseren Wohlstand erwirtschaftet, weshalb es auch gerecht ist, dass es ihnen gut geht. Gleichzeitig wird es für Spätgeborene dann immer schwieriger, den gleichen Wohlstand auch zu schaffen oder aber zumindest die Folgen davon auch genießen zu können. Eine echte Zwickmühle....


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