NÖ Jungforscherkalender Drei Wieselburger geben Forschungslandschaft ein Gesicht
ST. PÖLTEN/WIESElBURG. In der Niederösterreichischen Landesbibliothek wurde der JungforscherInnen-Kalender 2019 vorgestellt. Unter den Models befinden sich auch Andrea Reiterlehner (April), Carina Frischauf (Deckblatt/Juni) und Stefan Aigenbauer (Dezember), die allesamt am Technopolstandort Wieselburg arbeiten.

Die Models des vorgestellten Kalenders sind auch diesmal junge Forscher, die an den vier ecoplus Technopol-Standorten tätig sind. „Die Forschungslandschaft an den niederösterreichischen Technopolen ist Nährboden für hochinnovative, spannende Forschungsprojekte und Arbeitsplatz einer modernen, jungen Generation von Forschern. In unserem JungforscherInnen-Kalender stellen wir zwölf Personen vor, die durch ihre überdurchschnittlichen Leistungen Niederösterreichs Technologiestandorten einen Vorsprung verschaffen – denn wir wissen: Forschen ist Zukunft“, betonten Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) und ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki bei der Kalender-Präsentation.
Beeindruckende Forschungsthemen
„Es muss uns gelingen, auch weiterhin möglichst viele junge Menschen für Berufe in Wissenschaft und Forschung zu begeistern. Denn Niederösterreich braucht auch in Zukunft die schlauesten Köpfe. Die jungen Wissenschaftler im JungforscherInnen-Kalender 2019 sind hier die besten Vorbilder. Mit ihren beeindruckenden Forschungsthemen sind sie perfekte Aushängeschilder für den niederösterreichischen Forschungsstandort“, erläuterte Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav. Dass die Technopole durchaus ein fruchtbares Umfeld für den niederösterreichischen Forscher-Nachwuchs bieten, untermauern die folgenden Zahlen: An den vier Technopol-Standorten Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg gibt es rund 3.500 Arbeitsplätze im High-Tech-Bereich, darunter 1.500 Forscher. Seit Beginn des Technopolprogramm 2004 wurden 289 Forschungsprojekte mit einem Projektvolumen von über 423 Millionen Euro initiiert beziehungsweise umgesetzt. Rund 19.000 junge Menschen studieren an den 10 Universitäten und Fachhochschulen, die an den Technopolstandorten angesiedelt sind.
Technopole starteten im Jahr 2004
Umgesetzt wird das Technopolprogramm seit dem Start im Jahr 2004 von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Der JungforscherInnen-Kalender zeigt zwölf junge Wissenschaftler in ihrem Arbeitsumfeld: Dort, wo mikroskopiert, analysiert und pipettiert wird und High-Tech-Geräte bedient werden, wurden sie fotografiert – an ihren modernen, bestens ausgestatteten Arbeitsplätzen an den vier Technopol-Standorten.“
Mostviertler Fotograf setzte Models in SzeneDer im Mostviertel lebende renommierte Fotograf Michael Liebert hat bereits den ersten JungforscherInnen-Kalender künstlerisch umgesetzt und auch diesmal die Forscherinnen und Forscher an ihren Arbeitsstätten fotografiert und so ein europaweit einzigartiges Kunstprojekt fortgesetzt, das in einer besonderen Art Kunst und Wissenschaft vereint.
Persönlichkeiten ins Bild gerückt
„Mir war es wichtig, die Persönlichkeiten dieser jungen Menschen ins Bild zu rücken. Denn nur so kann es gelingen, dass sich die Betrachter mit ihnen identifizieren. Neugierde und Kreativität vereinen Kunst und Wissenschaft, auch wenn die Herangehensweise an das Resultat eine andere ist“, so der Fotograf.
Am Kalender-Cover ist Carina Frischauf, geboren 1989 in Melk, die an der Austrian Marketing University der Fachhochschule Wiener Neustadt am Technopol Wieselburg im Fachbereich Lebensmittelwirtschaft forscht. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz von Pflanzen und Kräutern in Produkten und wird künftig einen Fokus auch auf die Verwendung spezieller, kaum genutzter beziehungsweise in Vergessenheit geratener österreichischer Rohstoffe legen. Der Kalender hat eine Auflage von 400 Stück und wird exklusiv an Universitäten, Fachhochschulen, Forschungsinstitute, Technopolpartnerbetriebe und wissenschafts-interessierte Personen verteilt – solange der Vorrat reicht.


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