Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

WIESELBURG. Die Herkunft von Lebensmitteln muss erkennbar sein. Das fordert der Wieselburger Bauernbund auf der Vorstandssitzung des Gemeindebauernrates am 22. Jänner, unterstützt wird er dabei auch von den Bäuerinnen.  

v.l.: Karl Gerstl (Bürgermeister von Wieselburg-Land, ÖVP), Gemeindebauernratsobmann Franz Rafetzeder, Gemeindebäuerin Christa Eppensteiner und Direktor-Stellvertreter Paul Nemecek sammelten Unterschriften für eine transparente Herkunftskennzeichnung bei Lebensmitteln.Foto: Fotocredit: Bauernbund

Gemeinsam setzen sich die beiden Organisationen gemeinsam für eine Transparenz bei Lebensmittelprodukten sowohl im Supermarkt, als auch in der Gemeinschaftsverpflegung durch Großküchen ein.

 “Österreichs Bäuerinnen und Bauern gehören auf der Welt zu den besten ihrer Zunft. Um ihre qualitativ hochwertigen Produkte auch für die Konsumenten sichtbar zu machen, ist es wichtig, die Herkunft so eindeutig und erkennbar wie möglich darzustellen. Wenn für unsere Kinder außer Haus gekocht wird, wollen wir sicher sein, dass es dort genauso ernst genommen wird, wie bei uns zu Hause“, sagen Gemeindebauernratsobmann Franz Rafetzeder und Gemeindebäuerin Christa Eppensteiner.

Konsumenten wünschen sich Transparenz

Rund 2,5 Millionen Mahlzeiten werden täglich außer Haus konsumiert. Vor allem in Gemeinschaftsküchen – wie etwa in Mensen, an Schulen, in Spitälern oder in Kindergärten – wünschen sich die Kunden immer mehr, über den Ursprung ihrer Mahlzeiten Bescheid zu wissen.

Für Wirte ändert sich nichts

„Für unsere kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft ist es eine Überlebensfrage, dass unsere heimischen Produkte von den Konsumenten in den Regalen oder in der Gemeinschaftsverpflegung gekauft werden. Das hilft der Bauernschaft, gleichzeitig leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz“, unterstreicht Bauernbunddirektor-Stellvertreter Paul Nemecek. Mit dem AMA-Gütesiegel sei in den vergangenen Jahren eine hervorragende Basis geschaffen worden, auf der man weiter aufbauen wolle.

Für Wirte ändert sich dabei nichts. Sie können weiterhin freiwillig die Herkunft anführen. Dazu gibt es auch jetzt schon in Österreich über 1.300 Gasthäuser und Restaurants mit dem AMA-Gastrosiegel.

Vorreiterrolle in der Kennzeichnung von Lebensmitteln

Niederösterreich hat in der Kennzeichnung verarbeiteter Lebensmittel in der Außer-Haus-Verpflegung bereits eine Vorreiterrolle übernommen. Seit mehr als einem Jahr wird in den Großküchen des Landes NÖ – in Landeskliniken, Landespflegeheimen und vielen weiteren Großküchen – die Herkunft von Fleisch und Eiern sichtbar gemacht.

Unterzeichnung der Petition auch online möglich

Begleitend zur Unterschriftenaktion setzt der Bauernbund mit der Kampagne auch sichtbare Zeichen in der Landschaft. „Gut zu wissen“-Tafeln und -Aufsteller werden aktuell unter anderem bei Vorzeigekantinen platziert. Die Initiative kann auch online unter www.gutzuwissen.co.at unterstützt werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden