Neuer Römer-Rastplatz in Wilhering
WILHERING. Mit dem Römerrastplatz in Wilhering wurde am Freitag, 23. Juni, der 13. von insgesamt 20 geplanten Rastplätzen an der Donau zwischen Passau und Grein feierlich eröffnet.

von SILKE KREILMAYR
Damit wird auf den dort verlaufenden Donau-Limes, den Grenzwall an der Nordgrenze des Römischen Reiches, hingewiesen.
Auf bestem Weg zum Weltkulturerbe
„Ein Teil des Limes ist bereits UNESCO Weltkulturerbe, für den Teil in Oberösterreich haben wir den Antrag bereits gestellt. Dann sind auch wir Teil des Weltkulturerbes, das ist eine großartige Sache“, betonte Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Donau OÖ, bei der Enthüllung in Wilhering.
Kulturvermittlung und regionale Wertschöpfung
„Erreichen wollen wir damit, dass die Radfahrer nicht einfach achtlos vorbeifahren, sondern zur Rast angehalten werden, sich informieren und vielleicht das Stift besuchen, die Pfarrkirche Dörnbach oder unsere Gastrobetriebe“, betonten Abt Reinhold Dessl und Bürgermeister Mario Mühlböck.
Es geht also um regionale Wertschöpfung ebenso wie um Kulturvermittlung. Die Säulen sollen an römische Meilensteine erinnern. Auf Infotafeln werden die Gemeinde und der Donauradweg vorgestellt sowie „Häppchen“ der römischen Geschichte. Auch die Landesausstellung 2018 in Enns wird sich thematisch auf den römischen Donau-Limes konzentrieren. „Da werden wir natürlich auf allen 20 Rastplätzen auf die Ausstellung hinweisen“, so Bernhofer.
Projekt-Information
Jede der 20 Beton-Säulen ist mit einem individuellen Römer-Kopf von Künstler Miguel Horn ausgestattet. Errichtet werden die Rastplätze samt Info-Säule aus Beton von den Lehrlingen der OÖ Bauakademie mit Unterstützung des Landes Oberösterreich, der Standortgemeinden, des Landesmuseums und der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich.


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