Diplomarbeit von Windhaagerin ausgezeichnet
WINDHAAG. Kreative Ideen und Forschergeist bewiesen die Schülerinnen der HBLA Elmberg im vergangenen Schuljahr erneut bei ihren Diplomarbeiten. Die besten Arbeiten aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung wurden mit einem Geldpreis ausgezeichnet. Darunter auch die Arbeit von Nicole Traxler aus Windhaag.

„Gin ist in!“ – die Spirituose wird auch bei österreichischen Produzenten immer beliebter. Ein Maturanten-Team der HBLA Elmberg, darunter Nicole Traxler, widmete sich im Rahmen der Diplomarbeit dem Wacholderschnaps. Vier Schülerinnen konnten dabei ihr Wissen aus den Bereichen Pflanzenbau, Produktentwicklung, Hygiene und Sensorik umsetzen und in Zusammenarbeit mit ihrem außerschulischen Partner vertiefen.
Magdalena Wagner beschäftigte sich mit den Anbaumöglichkeiten von Wacholder am Partnerbetrieb. Bisher werden die Wacholderbeeren meist aus Wildsammlungen aus Südeuropa bezogen. Dabei zeigte sich, dass der Anbau prinzipiell möglich, aber sehr aufwendig wäre. Vera Strasser nahm die Ausgangsstoffe der Gin-Erzeugung sowie Herstellungsmethoden näher unter die Lupe und entwickelte drei verschiedene Rezepte – einen Zitrus-Gin, einen mediterranen Gin sowie eine pure Version –, die sie in der Folge mit einer Pot-Still-Tischdestillerie selbst herstellte und von mehreren Personen verkosten und bewerten ließ.
Nicole Traxler überarbeitete für den Partnerbetrieb das Hygienekonzept nach HACCP auf Basis der lebensmittelrechtlichen und hygienischen Vorschriften. Im Rahmen dessen führte sie auch eine sensorische Untersuchung von Gins unterschiedlicher Preisklassen durch.Magdalena Pühringer setzte sich schließlich mit qualitativen Aspekten der Ginproduktion auseinander, unter anderem mit den Anforderungen an die Rohstoffe, der Lagerung sowie Analysemethoden zur Qualitätssicherung. Bei der Maturafeier Ende Juni wurden die besten Arbeiten ausgezeichnet.


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