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WINDHAAG. Einen Erste Hilfe-Kurs zu besuchen, ist für viele Menschen selbstverständlich. Dass man sich aber auch für die Letze Hilfe, sprich für Begegnungen mit dem Tod, rüsten kann, erfährt man bei einem Vortrag von Martin Prein.

Der Thanatologe, Notfallpsychologe und ehemalige Bestattzer Martin Prein lädt zur Beschäftigung mit Trauer und Tod ein. Foto: privat

Unter dem Motto: „Was alle angeht, müssen alle angehen“, bietet der Trauerbegleiter, Notfallpsychologe und ehemalige Bestatter bei seinem Letzte Hilfe-Kurs den TeilnehmerInnen Wissen, Aufklärung und brauchbare Hilfestellungen für künftige Begegnungen mit dem Tod. Einerseits weil jeder selbst unmittelbar durch einen Todesfall betroffen sein kann. Andererseits sollte jeder seinen Mitmenschen, die einen schweren Verlust zu betrauern haben, begegnen können.

Begegnung mit Trauernden allgegenwärtig

Und trauernde Mitmenschen begegnen uns in allen Lebensbereichen: Im Beruf die Kollegin oder Kundin oder ein Nachbar: Was nun sagen? Was tun? Der reichhaltige Erfahrungsschatz des Vortragenden lädt zu einer praxisnahen und lebendigen Reise ein. Martin Prein behandelt folgende Themen:

• das in uns allen schlummernde Leichentabu

• das „Begreifen“ des Todes und seine Bedeutung für den Trauerverlauf

• Solidarität und Selbstbestimmung

• die Herausforderung in der Begegnung mit Trauernden

• Trösten oder Ver-trösten?

• die Kraft der Sprachlosigkeit

• die Wertschätzung eigener Unsicherheiten und Bedürfnisse

Termin:

Samstag, 11. Jänner 2020

14 Uhr , Mehrzwecksaal der Schule, Windhaag bei Freistadt

Veranstalter: Seniorenbund, Gesunde Gemeinde, Pfarrbücherei


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