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EM-Vorbereitungsmatch: Priester gegen Bedienstete des Therapiezentrums Ybbs

Online Redaktion, 13.02.2020 10:59

YBBS. Das Priesterfußballnationalteam bricht in Bälde nach Tschechien auf, wo die Geistlichen von 17. bis 21. Februar um den EM-Titel kämpfen werden. Mit einem Match gegen die Bediensteten des Therapiezentrums Ybbs versuchten die Priester in den Wettkampf-Modus zu finden. 

Das Priesternationalteam bricht nach Prag zur EM auf. Mit im Gepäck: Eine Bibel Foto: Wolfgang Zarl

Angeführt wird das österreichische Priesterfußballnationalteam wie gewohnt vom Ybbser Pfarrer Hans Wurzer. Der Kapitän forderte ein Team aus Bediensteten des Therapiezentrums Ybbs heraus, um sich für die Priester-Europameisterschaft vom 17. bis 21. Februar in Prag vorzubereiten. Die Priesterauswahl hielt sich im Vorbereitungsspiel wacker, über das Ergebnis wurde allerdings charmant Stillschweigen vereinbart. Nur so viel sei verraten: Tormann Wurzer hatte als Schlussmann keinen langweiligen Nachmittag.

Halleluja, Halleluja, Halleluja

Mit im Nationalteam ist neben Wurzer auch der Dechant des Dekanats Ybbs, Daniel Kostrzycki, er gilt ebenso als unersetzbare Stütze der Truppe. Die österreichische Nationalmannschaft setzt sich aus Priestern aus mehreren Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus rund 3.500 österreichischen Priestern auswählen. Motivation schöpfe das Team aus einem besonderen „Ruf“, so Wurzer: „Um uns richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches 'Halleluja'“.

16 Nationen

Insgesamt nehmen 16 Nationen an der Priester-EM teil. Zum Favoritenkreis zählen jene Länder, die aus einem großen Pool an jungen Priestern schöpfen können – etwa Polen und Kroatien.Die österreichischen Priester konnten bei der EM im Vorjahr in Montenegro einen elften Platz erspielen. Meist wird bei den Matches für Menschen in Not gespielt. Kapitän Wurzer betont: „Wir als österreichische Priesternationalmannschaft versuchen die Internationalität der Kirche aktiv zu leben, mit Benefizspielen Ausgegrenzten zu helfen und Kirche als sportlich modern und überregional zu leben und zu präsentieren.“


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