Konzertreihe "Sonntag um sechs"
WAIDHOFEN/YBBS. Am Samstag, 7. November 2021, lud die Konzertreihe „Sonntags um sechs“ zur ersten Andacht in die Klosterkirche ein. Zur Begrüßung erinnerte Stadtpfarrer Dechant Herbert Döller an die Ursprünge der Konzerte vor 30 Jahren im Jahr 1991.

Von Fritz Putzer ins Leben gerufen und anfänglich gedacht, um mit den Spenden die laufende Kirchenrenovierung zu unterstützen, wurde daraus ein Fixpunkt im reichen Waidhofner Kulturleben. Die Konzertreihe bietet vor allem heimischen Ensembles und Künstlern aller Stilrichtungen eine Möglichkeit, ihr Können zu präsentieren.
Zum Auftakt Werke aus dem Barock
Zum Auftakt boten Elisabeth Schnabel (Sopran), Eva Schnabel (Violoncello), Thomas Schnabel (Orgel) und Günther Haberfellner (Blockflöte) ein abwechslungsreiches Programm mit Werken aus dem italienischen und deutschen Barock. Johann Heinrich Schmelzers Ciaconna A-Dur für Blockflöte und Basso Continuo machte einen bewegten Auftakt. Gefolgt von Tarquinio Merulas „Gaudeamus omes“, immer feinsinnig gesungen von der jungen Sopranistin Elisabeth Schnabel. Sowohl in Dietrich Buxtehudes Fuge C-Dur für Orgel, bei Georg Friedrich Händels Sonate für Blockflöte und Antonio Vivaldis Cellokonzert C-Dur konnten die Interpreten ihre hervorragenden spieltechnischen und musikalischen Fähigkeiten an den Instrumenten zeigen. Mit Arien von Händel aus der Oper Rinaldo und dessen Kantate „Meine Seele hört im Sehen“ fand die Vesper einen besinnlichen und festlichen Abschluss.
„Chorgschroa“ folgt am 14. November
Die Spenden dienen – wie seit Gründung der Konzertreihe – der Erhaltung der Klosterkirche. Dank gilt den Ausführenden, die dem Publikum schöne, musikalische Momente schenkten, vor allem Günther Haberfellner, der fast auf den Tag genau vor 30 Jahren das erste Mal – damals noch bei Samstags um sechs – auftrat und sich seitdem unzählige Male für den guten Zweck bereit erklärte und ein Konzert spielte. Die Andacht am 14. November gestaltet das Ensemble „Chorgschroa“ unter der Leitung von Julia Heigl.


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