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Am 11. Februar startet Eastwood Haze mit dem Debütalbum "Common Dedication" durch

Karin Novak, 03.02.2017 10:54

WAIDHOFEN/YBBS. Im Herbst 2015 gewann Eastwood Haze aus 130 Teilnehmern den österreichweiten SPH-Bandcontest. Über die  Auswirkungen und was diese mit ihrem am  11. Februar erscheinenden Debütalbum „COMMON DEDICATION“ zu tun haben, erzählen die „twenty-something“ Jungs in chilliger  Atmosphäre in ihrem Probenraum.

Patrick Steinmassl, Mike Schwödiauer, Moritz „Mojo“ Schwödiauer, Max Thalhammer und Florian„Flo“ Fangmeyer (v. li.)

Eine quälende Frage wollen wir aber gleich vorab klären: Was soll der Bandname transportieren? Google findet bei „Eastwood“ in erster Linie den US-Schauspieler und erst nach weiteren Recherchen: Geißelschildechse, vermutlich ausgestorben. Mojo lacht: „Uns gefällt Hendrix Nummer Purple Haze. Darum wollten wir uns zunächst Haze nennen. Den Namen gibt es aber unzählige Male. Und dann fiel uns tatsächlich Clint Eastwood ein. Klingt auch ein bisserl Vintage, was wir ja wollten. Der Name hat also keine tiefere Bedeutung á la Ostwaldnebelbuben. Dafür aber hat er einen unbezahlbaren Vorteil: Googelt man Eastwood Haze, sind wir mit dem Namen einmalig und sofort an erster Stelle gereiht.“

Wichtige Connections

Der Sieg des SPH-Bandcontests  brachte der vor fünf Jahren gegründeten Band vor allem die Steigerung  des  Bekanntheitsgrads außerhalb des Ybbstals und in den Social Medias. „Wir haben viel mehr neues Publikum bei unseren Auftritten und auch die Gefällt-mir-Klicks auf Facebook schnellten in die Höhe“, resümiert Mojo. „Auf Instagram haben wir sogar schon einen Follower aus Russland“, zeigt sich Max begeistert. Noch gewichtiger erweisen sich die Connections, die über den Contest geknüpft wurden. Sei es der zu anderen Bands, mit denen man sich in regem Austausch befindet und gelegentliche Gigs bestreitet. Oder der zu Juror Jay Hundert aus Tirol, der das Debütalbum von Eastwood Haze produzierte. „Der kam nach dem Contest mit der Idee eines Albums auf uns zu“, erzählt Mike. „Aus den bereits vorhandenen Nummer wurden die besten rausgesucht und von Jay aufnahmefähig umgekrempelt.“ Mojo wirft ein: „Nur weil es uns Spaß macht, eine Nummer zu spielen, heißt das noch lange nicht,  dass es ein gutes Lied ist.“ Der zeitliche Mehraufwand hatte aber auch den Ausstieg zweier Bandmitglieder zur Folge. Neue Mitstreiter waren in Bassgitarrist Patrick Steinmassl (25) aus St. Peter/Au und Gitarrist Florian Fangmeyer (25) aus Waidhofen/Ybbs schnell gefunden. Musiktechnisch kommen die beiden aus der „Metal“-Ecke: Seit bald acht Jahren lassen sie in der Band Richthammer die Sau raus. „Aktiv höre ich Rock erst seit einem Jahr, seit ich eben hier mitspiele“, scheint Patrick über den Sidekick selbst noch ein wenig verwundert. „Death Metal war vor allem in der Pubertät für mich ein Ventil, aufgestaute Aggressionen abzubauen. Meine Eltern nannten es Industrielärm“, schmunzelt Flo. Heute studiert der ehemalige Bäckerlehrling Jazzgitarre. “Naturgemäß hat sich nicht nur die musikalische Richtung geändert“, wird das Schmunzeln noch breiter, „sondern – gesamt gesehen – das Leben an sich.“ Wohin die musikalische Reise mit Eastwool Haze gehen soll, darüber herrscht Einigkeit: so weit als möglich. Selbst die Strapazen einer internationalen Karriere würde man in Kauf nehmen. Die Realität verlieren die Jungs dabei aber nicht aus den Augen. „Das Musikbiz ist eines der härtesten Pflaster überhaupt“, bleibt man unisono am Teppich. „Andererseits: Die Amigos haben“s mit ihrer Hartnäckigkeit ja auch geschafft“, lacht man sich krumm. Eine Tour als Vorband einer großen Band scheint – noch – außerhalb der finanziellen Reichweite. Auftritte und der Release des Albums (siehe Info-Kasten) müssen selbst organisiert werden. Dafür zeichnet zu einem großen Teil Drummer Max verantwortlich. „Er kann einfach mit allen und jedem“, streut Mike  augenzwinkernd Rosen. „Der schafft“s und zieht einen Gig im Landespensionistenheim  an Land.“  Auf studiohundert-shop.com, Amazon und bei der Band selbst ist das Debütalbum „COMMON DEDICATION“ ab 11. Februar um 15 Euro erhältlich. Auf Spotify lassen sich die eingängigen Riffs und kritischen Songtexte kostenlos anhören.

TOURDATEN

11. Februar: Freiraum, St.Pölten

20. Februar: Viperroom, Wien

24. Februar: Rockbar, Amstetten

25. Februar: Schlosserei, Weyer

03. März: K1, Amstetten

17. März: Cafe Carina, Wien

25. März: Outback Roadhouse, Ybbs

1. April: Rock ´n´Roll Circus, Waidhofen

14. April: Cafeti CLUB, Amstetten


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