Angiograpie-Anlage im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs am neuesten Stand der Technik
WAIDHOFEN/YBBS. Seit 2008 ist das Landesklinikum Waidhofen/Ybbs mit dem Herzkatheterlabor Schwerpunkt für die kardiologische Versorgung des Mostviertels.

Etwa 1.600 Eingriffe – Tendenz steigend – werden jährlich im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs durchgeführt. Herzkreislauferkrankungen stellen mit über 40 Prozent die häufigste Todesursache in den Industrieländern dar. Dabei spielt wiederum die koronare Herzerkrankung (Verengung von Herzkranzarterien) eine besonders bedeutende Rolle. Neben geplanten Katheteruntersuchungen und Akuteingriffen bei Herzinfarkt werden aber auch spezielle diagnostische und therapeutische Techniken angeboten. So zum Beispiel Muskelbiopsien aus dem Herzen bei der Fragestellung nach bestimmten Herzmuskelerkrankungen oder katheterbasierte Verschlüsse von Defekten in der Herzscheidewand.
Umbau in nur drei Wochen
In einem dreiwöchigen Umbau wurde nun die gesamte Katheteranlage ausgetauscht und auf den neuesten medizinischen Stand gebracht. “Die neue Angiographie im Landesklinikum Waidhofen/Ybbs zeichnet sich einerseits durch eine hohe Diagnosegenauigkeit und andererseits durch eine niedrigere Strahlenbelastung aus. Wir in Niederösterreich freuen uns, eine Behandlung mit dieser innovativen Angiographie anbieten zu können“, betont ÖVP-LH-Stv. Dr. Stephan Pernkopf.
Laborleitung Simon Papai
Die Anlage mit dem klingenden Namen Artis Q.zen erleichtert den täglichen Arbeitsablauf der Mitarbeiter und erhöht die Qualität für die Patienten. „Aber die beste Technik wäre umsonst, hätten wir nicht ein Team von Ärzten, die tagtäglich mit unglaublichem Engagement ihre Arbeit auf höchstem Niveau erbringen“, meint Primarius Martin Gattermeier, der die Leitung des Herzkatheterlabors vor einem Jahr in die Hände von Oberarzt Papai gelegt hat. „Simon Papai hat hier sehr umsichtig wichtige organisatorische Schritte gesetzt. Ihm und allen Beteiligten sei gedankt, dass trotz der coronabedingten Umstände die Einschulung und Inbetriebnahme fristgerecht durchgeführt werden konnte und wir unsere Patienten seit wenigen Tagen wieder optimal versorgen können“, freut sich der Leiter der Abteilung für Inneres Martin Gattermeier über den reibungslosen Ablauf des Großgerätetausches.


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