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NÖ. Morgen hoppelt der Osterhase durchs Land und versteckt da und dort seine bunten Mitbringsel. Ein selbst gemachtes Nesterl erleichtert ihm die Arbeit und ist schnell und mit den richtigen Materialien nachhaltig gebastelt.

Foto: Friedbert Fischer/Shutterstock.com
Foto: Friedbert Fischer/Shutterstock.com

Die Natur bietet eine Fülle an natürlichen Materialien zum Basteln. Ein selbst gemachtes Osternest aus Zweigen ist über Jahre verwendbar und lässt sich immer wieder neu umgestalten. Duftendes Heu in einer bemalten Schüssel oder auf einem Teller stellt eine weitere nachhaltige Alternative dar. Sollte das Nest ausgedient haben, können die verwendeten Naturmaterialien einfach kompostiert werden.

Anleitung zum nachhaltigen Osternest

Für den Boden des Osternests benötigt man eine Baumscheibe oder einen Korkuntersetzer mit 1 cm Stärke und circa 30 cm Durchmesser. Nun einen dicken Pappkarton – einen Zentimeter größer als der Durchmesser der Bodenscheibe misst – ausschneiden. Acht Löcher in gleichem Abstand am Außenrand der Bodenplatte sowie der Pappkartonscheibe bohren. Nun steckt man acht stabile, 15 cm lange Zweigstücke, z. B. aus Haselnuss, als Gerüstzweige in die Löcher des Pappkartons. Dünne, frische Zweige von Birke, Weide (bitte nur wenn sie bereits abgeblüht ist, die Blüten sind wichtige Nahrung für zahlreiche Insektenarten), Haselnuss oder Ranken der Gewöhnlichen Waldrebe kreisförmig verflechten, abwechselnd vor und hinter die Gerüstzweige einflechten. Hat das Nest die gewünschte Höhe erreicht, als Abschluss naturfarbenes Jute- oder buntes Geschenkband einflechten, je nachdem wie gut versteckt das Nest sein soll. Das geflochtene Nest nun vorsichtig von der Pappkartonscheibe lösten und über die Löcher mit Bändern in gewünschtem Material und Farbe an der eigentlichen Bodenplatte befestigen. Gepolstert wird das Nesterl mit Heu, nach Belieben und Geschmack dekoriert und – natürlich mit bunten Ostereiern und Leckereien gefüllt. 

Die komplette Anleitung inklusive Video findet sich unter www.naturimgarten.at.


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