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WAIDHOFEN/YBBS. Eine gute Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen wird im LK Waidhofen/Ybbs großgeschrieben und gelebt. Jährlich findet vor Ort ein Treffen mit den Selbsthilfepartnern statt, das unter anderem einen guten Austausch fördert. Das LK Waidhofen/Ybbs wurde für diese gute Zusammenarbeit erneut als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ ausgezeichnet.

  1 / 2   Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, NÖ-LGA Vorstand Mag. Mag (FH) Konrad Kogler (2. von rechts), Obmann des Dachverbandes der NÖ Selbsthilfe Ronald Söllner (links) sowie der ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer (rechts) verliehen die Rezertifizierungs-Urkunde als „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ stellvertretend für das Landesklinikum Waidhofen/Ybbs an Pflegedirektorin Doris Fahrnberger-Schober, MSc (2. von links) und Selbsthilfe-Ansprechpartnerin Heike Matejka (3. von rechts) (Foto: NLK Pfeffer)

Die gute Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen ist dem Landesklinikum Waidhofen/Ybbs schon lange ein Anliegen. Bereits 2012 wurde dem Klinikum erstmals das Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ verliehen und den ersten Selbsthilfegruppen ein Kooperationsvertrag überreicht. Seit damals gibt es dieses Projekt, das von Pflegedirektorin Doris Fahrnberger-Schober von Beginn an forciert und unterstützt wurde. Zuletzt wurde dem Klinikum im Landhaussaal St. Pölten feierlich eine Rezertifizierungsurkunde durch ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, NÖ-LGA Vorstand Konrad Kogler, Obmann des Dachverbandes der NÖ Selbsthilfe Ronald Söllner und ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer verliehen.

Beraten, unterstützen, fördern

Im Zuge der Verleihung wurden auch die Selbsthilfegruppen selbst geehrt und die Verbesserung der Alltags- und Krankheitsbewältigung durch den stattfindenden Erfahrungsaustausch zwischen den Selbsthilfegruppen und dem Krankenhaus betont. Dies kann zur Folge haben, dass bei Erkrankten ein höherer Grad an Selbststeuerung im Gesundheitsprozess bewirkt wird. Des Weiteren sind Wissensaufbau und -verbreitung für Betroffene durch das Lernen in der Gruppe gewährleistet. Einzelpersonen können sich untereinander beraten, unterstützen und gegenseitig fördern. „Der regelmäßige Austausch zwischen den Betroffenen ist das Herzstück der Selbsthilfegruppen, von diesem wertvollen Erfahrungswissen profitieren aber auch wir als Klinikum, indem wir unser Wissen um Krankheiten und im Umgang mit diversen Erkrankungen erweitern und dieses wiederum an andere Patientinnen und Patienten gezielt weitergeben können“, weiß Selbsthilfeansprechpartnerin des LK Waidhofen/Ybbs Heike Matejka.

 


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