Umkämpfte 1:3-Niederlage bei Union Döbling

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Nur mehr Außenseiterchancen: Im Rennen um den dritten Tabellenplatz sind die Waidhofner nun klar im Hintertreffen. Aber auch der vierte Platz wäre gleichbedeutend mit dem größten Erfolg der Vereinsgeschichte.Foto: UVC Raiba Waidhofen/Ybbs
Karin Novak Karin Novak, Tips Redaktion, 16.04.2021 11:30 Uhr

WAIDHOFEN/YBBS. Vor einigen Wochen wurde von UVC Raiba Waidhofen/Ybbs-Trainer Franz Langwieser als Ziel der dritte Platz in der 2. Bundesliga ausgegeben. Allerdings war klar, dass es dafür eine ambitionierte Vorstellung in den beiden abschließenden Saisonspielen brauchen wird. Das erste „Finalspiel“ gegen den Tabellensiebten Union Döbling am 10. April wurde aber mit 1:3 verloren.

„Natürlich wäre mehr drinnen gewesen“, sagte Trainer Langwieser anschließend an das Spiel. „Ich kann meinem Team aber nicht wirklich böse sein. Die Burschen spüren die lange Saison, sie haben aber trotzdem noch einmal alles gegeben und beinahe hätten wir die Partie nach dem schlechten Start auch erfolgreich gedreht.“

Heiß umkämpfte Sätze

Zu Beginn lagen die UVC-Herrenrasch mit 1:7 im Hintertreffen, nach einem Time-Out konnten sie sich allerdings bis auf 20:21 herankämpfen und schließlich sogar zum 21:21 und noch einmal zum 22:22 ausgleichen –der Satz ging trotzdem mit 23:25 verloren. Ganz anders das Bild dann im zweiten Satz, den die Gäste von Beginn weg offenhalten konnten. Ein zwischenzeitlicher 10:13-Rückstand wurde in einen 19:15-Vorsprung verwandelt, bei 23:24 mussten die Waidhofner einen Satzball abwehren, ehe sie dann selbst den Durchgang mit 26:24 für sich entscheiden konnten. Eng ging es dann auch im dritten Satz her, beim Stand von 11:11 konnten die Wiener aber auf 17:12 davonziehen. Die Waidhofner kamen zwar auf 19:20 heran und dann sogar zum 22:22-Ausgleich, mit drei Punkten in Serie konnten die Döblinger den Satz aber trotzdem für sich entscheiden. Auch im vierten Satz war es ein ständiges hin und her, spielentscheidend waren letztlich die Minuten nach dem 16:16: Die Hauptstädter konnten auf 18:16 und dann 22:18 davonziehen, Waidhofen versucht sich noch einmal heran zu kämpfen, zog letztlich aber mit 20:25 den Kürzeren.

Kleinigkeiten spielentscheidend

„Es ist sehr schade, weil es heute eine enge Partie war, bei der letztlich Kleinigkeiten entschieden haben“, sagte Trainer Langwieser. „Mit etwas mehr Frische im Kopf und mehr Konsequenz in unserem Spiel hätten auch wir das bessere Ende für uns haben können. So müssen wir leider mit leeren Händen den Heimweg antreten und gehen jetzt als klarer Außenseiter im Kampf um Platz drei in das letzte Saisonspiel.“

Finalspiel am 17. April

Während es die UVC-Herren am 17. April um 18 Uhr im BRG Linz-Urfahr mit der Volleyballakademie Graz zu tun bekommen, treten die Konkurrenten Union St. Pölten gegen den Tabellendreizehnten Wörther-See-Löwen Klagenfurt 2 und die hotVolleys Wien gegen den Tabellensechsten SG Supervolley Oberösterreich an. Waidhofen-Trainer Franz Langwieser: „Bei dieser Ausgangsposition haben wir natürlich nur mehr Außenseiterchancen, aber wir wollen alles versuchen, um das Unmögliche vielleicht doch noch möglich zu machen.“

Hypo Tirol in 1. Bundesliga

Parallel zum Spiel der Waidhofner in Wien fiel einige hundert Kilometer weiter westlich übrigens die endgültige Entscheidung im Titelkampf der 2. Bundesliga: Im Duell Erster gegen Zweiter spielte sich das Hypo Tirol Volleyballteam in einen wahren Spielrausch. Die hotVolleys aus Wien wurden letztlich mit 3:0 (25:13, 25:17, 25:20) vom Platz gefegt und der zehnfache rot-weiß-rote Meister konnte damit den Aufstieg in die höchste heimische Spielklasse fixieren.

Samstag, 17. April  2021

Beginn: 18 Uhr

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