Austausch zu Klimawandelanpassungen im öffentlichen Raum
WAIDHOFEN/YBBS. Der Klimawandel stellt auch das Gemeindegrün vor große Herausforderungen. Gerade der heurige Sommer zeigte das wieder ganz deutlich. Aus diesem Grund organisierte die Stadt Waidhofen gemeinsam mit „Natur im Garten“ den Praxistag „Klimawandelanpassung“ im Schloss Rothschild.

Wie meistert man am besten den Spagat, um einerseits grüne Erholungsoasen für die Bürger zu schaffen und andererseits auf hitzeresistente Pflanzen zu setzen, die mit der sommerlichen Trockenheit gut umgehen können? Das war Thema des ganztägigen Austausches. WVP-Gemeinderätin Julia Winkler begrüßte in Vertretung von WVP-Bürgermeister Werner Krammer über 45 Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Gemeinden. Danach tauchten die Teilnehmer beim Motivationsvortrag „Klimawandel in Gemeinden“ von Bernhard Haidler so richtig in die Thematik ein.
Vielfältige Fachvorträge
Weiter ging es mit vielfältigen Tipps und Infos in Rahmen verschiedener Fachvorträge. Es ging vor allem darum, Grünraumflächen zu schaffen, die einerseits pflegeleicht sind und andererseits das Mikroklima im Siedlungsraum verbessern und die Artenvielfalt bereichern. Von trockenheitstoleranten Staudenbeeten über Baumpflanzungen und -pflege bis hin zur Pflege von Blumenwiesen. Letztere sind an extensiv genutzten Standorten eine wertvolle Alternative zu gewöhnlichen Rasenflächen, weil sie nicht bewässert werden müssen und die Artenvielfalt bereichern.
Führung durch Waidhofens Grünraum
Am Nachmittag führte Stadtgärtner Jan-Michael Fabian durch Waidhofens Grünräume und erzählte aus der täglichen Praxis. Staudenbeete, Blumenwiesen als Straßenbegleitgrün, Naschgärten, die Stadtbäume nach Schwammstadt und versickerungsoffene Parkplätze, all das bekamen die Gäste beim „Natur im Garten“-Praxistag zu sehen und nahmen sich viele Anregungen mit.


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