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Vorsorge für Blackout: Kostenlose Info-Veranstaltung

Karin Novak, 01.12.2022 11:58

WAIDHOFEN/YBBS. Ein Blackout ist mit entsprechender Vorbereitung deutlich leichter zu überstehen. Wie das genau geht, welche Vorräte sinnvoll sind und was man während eines Blackouts tun kann, darüber informiert die Stadt Waidhofen in Kooperation mit dem Zivilschutzverband NÖ im Rahmen eines kostenlosen Infovortrages am 2. Dezember.

Bürgermeister Werner Krammer, Christopher Bühn (NÖ Zivilschutzverband) und Magistratsdirektor Christian Schneider (v. l.) laden recht herzlich zum Infoabend am 2. Dezember ein. (Foto: Stadt Waidhofen)

Und plötzlich war der Strom weg. Kein Licht, kein Wasser, kein Einkaufen ... und das für viele Tage. Dieser Fall tritt bei einem sogenannten Blackout ein – bei einem zeitgleichen Ausfall der Stromversorgung in weiten Teilen Österreichs, wenn nicht gar Europas. Sollte es zu diesem Szenario kommen, kann man sich kaum vorstellen, was passiert.

Vorbereitungen treffen

Aber: Man kann sich darauf vorbereiten. „Auch wir als Stadtgemeinde arbeiten daran, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Das kann auch jeder Einzelne tun. Zum Beispiel mit einem krisenfesten Haushalt“, betont WVP-Bürgermeister Werner Krammer. Die Vorbereitungen der Stadt Waidhofen sind bereits in vollem Gange. Vertreter aus den unterschiedlichsten Bereichen der Stadt kamen dafür im Offenen Rathaus zusammen: Einsatz- und Hilfsorganisationen, Vertreter der Stadtverwaltung, Straßenmeisterei, Vertreter des Landesklinikums, des Pflege- und Betreuungszentrums, des Therapiezentrums Buchenberg, der Schulen- und Kindergärten, der niedergelassenen Ärzte, der Apotheken, der EVN sowie des Bundesheeres gaben einen kurzen Überblick über ihren jeweiligen Status quo in Sachen Blackout-Vorsorge. „Unser Ziel als Stadt ist es, im Katastrophenfall die Kräfte optimal zu bündeln und die besten Lösungen im Sinne der Gemeinschaft zu finden. Aus diesem Grund werden die einzelnen Pläne jeder Organisation durch die Stadtverwaltung zusammengeführt“, erklärt Bürgermeister Werner Krammer.

Impulsvortrag im Rahmen der Arbeitsgruppensitzung

Zu Beginn der Arbeitsgruppensitzung hielt Stefan Kreuzer, Experte des Landes NÖ im Bereich Katastrophenmanagement, einen informativen Impulsvortrag. Im Ernstfall gehen aber auch die Einsatz- und Hilfsorganisation zu einem Notbetrieb über. „Deshalb ist die Selbstvorsorge der Bürgerinnen und Bürger umso wichtiger“, betont Magistratsdirektor Christian Schneider. Aus diesem Grund gibt es in Zusammenarbeit mit regionalen Medien und über die Kanäle der Stadt eine breite Informationskampagne. Bereits in der letzten Ausgabe der Waidhofner Stadtnachrichten wurden auf Grundlage der Informationen des NÖ Zivilschutzverbandes Beispiele und Checklisten für die richtige Bevorratung veröffentlicht. Tipps und Infos kann man sich aber auch direkt von den Experten holen. Zum Beispiel bei einem kostenlosen Infoabend der Stadt in Kooperation mit dem Zivilschutzverband am 2. Dezember (Veranstaltungssaal Firma Oberklammer, 19 Uhr) Weitere Informationen gibt es auf der Website des NÖ Zivilschutzverbandes www.noezsv.at.

Freitag, 2. Dezember 2022

Veranstaltungssaal Firma Oberklammer
Beginn: 19 Uhr

Eintritt: kostenlos


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