Mikroplastik: HLUW Yspertal-Schülerinnen begeistern mit Forschungsprojekt
YSPERTAL. HLUW Yspertal-Schülerinnen gewinnen mit einen Forschungsprojekt rund um Mikroplastik in der Ybbs den „Jugend Innovativ“-Preis und fahren nach China und Bulgarien.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung veranstalten jedes Jahr den Wettbewerb „Jugend Innovativ“. Dabei werden schulische Spitzenleistungen junger Talente ins Rampenlicht gerückt und die innovativsten Leistungen ausgezeichnet. Die Schülerinnen Hannah Schatz und Yasemin Gedik der HLUW Yspertal konnten sich bei diesem Wettbewerb gegen 438 Projekte in der Kategorie „Science“ durchsetzen und den ersten Preis gewinnen.
Mikroplastik in der Ybbs
Untersuchungsgegenstand der HLUW-Schülerinnen war die Mikroplastikbelastung der Ybbs sowie das Abbauverhalten von konventionellem Kunststoff im Vergleich zu Biokunststoff. Gedik und Schatz entwarfen dafür eine Filtereinheit, welche sich ohne Einsatz von maschineller Kraft in den Fluss einsetzen lässt. Für die Trennung von Mikroplastik von organischem und anorganischem Filterrückstand sowie für die Bestimmung der Abbaubarkeit verschiedener Kunststoffarten durch Mikroorganismen wurden spezielle Methoden entwickelt. Zusammenfassendes Ergebnis: die Mikroplastikbelastung der Ybbs ist sehr gering und der untersuchte Biokunststoff hat einen besseren Ruf als er sich verdient.
Internationale Präsentation des Projekts
Eine fünfköpfige Jury aus Fachleuten bewertete die bei „Jugend Innovativ“ eingereichten Projekte und vergab Reisegutscheine für die Teilnahme an europäischen wie auch internationalen Wettbewerben. Yasemin Gedik und Schatz Hannah konnten die Jury überzeugen und wurden ausgewählt, Österreich beim China Adolescents Science & Technology Innovation Contest 2019 in Macao (China) sowie beim European Union Contest for Young Scientists 2019 in Sofia (Bulgarien) zu vertreten.


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