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ZWETTL. Ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Zwettl gestand fünf Brände im Gemeindegebiet von Zwettl. Er wurde nun in die Justizanstalt Krems eingeliefert.

Beim Großbrand in Annatsberg am 3. Juni 2015 fiel das bäuerliche Anwesen den Flammen zum Opfer. Fotos: Reinhard Zeilinger, BM

Seit Mai 2015 beschäftigten sich Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreichs intensiv mit den damals potentiellen Brandstiftungen in der Gemeinde Zwettl. Nun konnte ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Zwettl ausgeforscht werden, dieser zeigte sich geständig, zwischen 11. Mai und 6. August folgende fünf Brände gelegt zu haben: Brände in Merzenstein (11. Mai), in Marbach am Walde (24.Mai), in Annatsberg (3. Juni), in Rottenbach (18. Juli) sowie erneut in Marbach am Walde am 6. August. Er war selbst bei der Feuerwehr aktiv und dürfte bei den jeweiligen Bränden zugegen gewesen sein.

900.000 Euro SchadenBeim Brandereignis in Annatsberg wurde eine im angrenzenden Wohnhaus lebende Person wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in das Landesklinikum Zwettl gebracht. Auch bei der Brandstiftung in der Scheune in Marbach am Walde bestand eine mögliche Gefährdung bzw. Verletzung der im angrenzenden Wohnhaus schlafenden Personen.Der Jugendliche soll teilweise brandunterstützende Mittel (Benzin und dergleichen) verwendet haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 900.000 Euro.Am 11. August 2015 wurde der 17-jährige Verdächtige über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau festgenommen und in weiterer Folge in die dortige Justizanstalt eingeliefert.Siehe Artikel: Großbrand in Annatsberg (3.Juni 2015)


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