Museumsmontag auf den Spuren von Zechmeistern und Lehrlingen
ZWETTL. Am 21. August (19 Uhr) begibt sich Stefan Khollar auf die Spuren von Zechmeistern und Lehrlingen, die Teilnehmer erfahren mehr von „Meistermahlen“ und „Aufgedinge“. Ein weiterer spannender Museumsmontag unter dem Motto „Markt und Zünfte“.

1403 wurde den Zwettlern das Recht auf einen Jahrmarkt verliehen. Jedermann konnte auf den Jahrmärkten seine Waren zum Kauf anbieten. Die Abgaben aus den Jahrmärkten waren eine lukrative Einnahmequelle für das städtische Kammeramt. Lebensmittel und Dinge für den täglichen Bedarf kaufte die Hausfrau einst beim Wochenmarkt.
Am sogenannten „Zwettler Montag“ boten die Bauern aus der Umgebung Produkte wie Lebensmittel aus bäuerlicher Produktion und rohe Naturprodukte, Wirtschafts- und Ackergeräte. Andere Waren durften nur die in der Stadt ansässigen Gewerbetreibenden verkaufen.
Handwerker, die in einem ähnlichen Gewerbe tätig waren, schlossen sich ab der frühen Neuzeit zu Innungen, Gilden, Zechen oder Zünften zusammen. Diese regelten die rechtliche Stellung der Zunft, ihre interne Rechtsprechung und die Berufsausbildung von Lehrlingen und Gesellen.
Stefan Khollar bringt den Besuchern diese beiden komplexen Themen anhand der Objekte im Stadtmuseum Zwettl näher.
Zwettler Museumsmontag – „Markt und Zünfte“
- Kurzführung mit Stefan Khollar
- 21. August, 19 Uhr,
- Treffpunkt: Stadtmuseum Zwettl
- Eintritt: 1 Euro


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